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40 Millionen für eine Schule

40 Millionen für eine Schule
Kommentar Von Cordula Homann
30.06.2020

Plus Stolze 20 Millionen Euro sind für den Neubau am Dillinger Johann-Michael-Sailer-Gymnasium veranschlagt. 22 Millionen Euro könnten es werden, wenn sich die Baupreise weiter so entwickeln.

Mögliche Fördersummen stehen noch nicht fest. Doch der Dillinger Kreisausschuss nickt den Vorentwurf der Pläne ab, als wäre nichts passiert. Zur Erinnerung: 18 Millionen Euro haben die ersten beiden Bauabschnitte des Gymnasiums schon gekostet. Damals war so viel schiefgelaufen, dass ein Baustopp eingelegt wurde.

Nichtöffentlich hatte der Kreisausschuss dann im Mai vergangenen Jahres beschlossen, dass ein Neubau das angeschlossene Gebäude ersetzen soll. Eine Sanierung galt laut Projektsteuerer als nicht wirtschaftlich. Für die Sanierung waren damals 17 Millionen Euro veranschlagt worden. Dass das Projekt nun teurer wird, hängt auch mit Faktoren zusammen, die der Landkreis nicht beeinflussen kann, wie Baukosten. Aber einfach abnicken?

Ist das Motto Augen zu und durch?

Jetzt, wo ein Teil saniert ist, wo immer noch Toiletten fehlen, ist das Motto offensichtlich Augen zu und durch. Dabei ist immer noch nicht klar, was allein die Entscheidung gegen die damals bereits geplante Sanierung des weißen Baus und für den Neubau für Kosten verursacht hat. Es könnte also eine weitere Überraschung geben. Abgesehen davon ist der Haushalt des Landkreises auf Kante genäht.

Im Übrigen, nur zum Vergleich: Das Schulwerk der Diözese Augsburg baut am sogenannten Bona-Campus im Dillinger Zentrum ein Schulgebäude mit Mensa und eine Turnhalle für 24,5 Millionen Euro. Und eine neue Dillinger Mittelschule gibt es für 23,5 Millionen Euro.

Lesen Sie dazu auch den Bericht: Ein Neubau am Dillinger Sailyer-Gymnasium kostet rund 20 Millionen Euro

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