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Recycling

11.12.2013

500 Euro für die Tonne Altkleider

Der AWV will im Landkreis Dillingen gewerblichen Sammlern von Altkleidern Konkurrenz machen. 500 Euro gebe es für eine Tonne, sagte gestern Landrat Leo Schrell.
Bild: AWV

AWV will den gewerblichen Sammlern Konkurrenz machen

500 Euro gibt es derzeit auf dem Markt für eine Tonne Altkleider. Im Landkreis sammeln rund 40 Unternehmen alte Hosen oder T-Shirts ein – viele tun das nicht für den guten Zweck. Der Abfallwirtschaftsverband will diesen Gewerbetreibenden Konkurrenz machen, sagte Werkleiter Gerhard Wiedemann bei der Bürgermeisterdienstbesprechung gestern im Landratsamt. Und zwar nur ihnen – mit der Aktion Hoffnung, die ebenfalls Altkleider sammelt, habe man sich geeinigt.

Überall, wo ein Container des AWV stehe, könne auch die Aktion Hoffnung einen aufstellen. „Dann kann der Bürger selbst aussuchen, wem er seine Kleider gibt“, so Wiedemann. Dillingens Oberbürgermeister Frank Kunz fand diese Lösung gut, Haunsheims Bürgermeister Dieter Ott kritisierte sie. Ein Container hätte seiner Meinung nach pro Standort gereicht. Roland Grandel, Bürgermeister aus Bächingen sagte, in seiner Gemeinde gebe es auch einen gewerblichen Sammler, der zahle Gewerbesteuer und Miete für die Container – die Aktion Hoffnung tue das nicht. Er kritisierte auch die 14-tägigen Öffnungszeiten des örtlichen Wertstoffhofes im Winter. Landrat Leo Schrell wollte dies so nicht stehen lassen. Man habe die Gebühren in den vergangenen Jahren um 40 Prozent gesenkt. „Die Öffnungszeiten orientieren sich an den Mengen.“ Und: „Wir müssen wissen, es kostet Geld und der Bürger zahlt es.“

Giorgio Demartin von der Arge Donaumoos informierte die Bürgermeister über das Projekt Donauwald. Er sagte, sollten die Kommunen oder beispielsweise Unternehmen Ausgleichsflächen benötigen, dann könne man auf ihn zukommen.

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Kreisbrandrat Frank Schmidt erinnerte die Bürgermeister an die Verpflichtung der Kommunen, Löschwasser vorzuhalten. Ob das aus einer Zisterne, einem Brunnen, einem Bach oder einer Leitung komme, spiele dabei keine Rolle. Schmidt sagte, in Gewerbegebieten gebe es mit der vorgeschriebenen Menge an Löschwasser immer wieder Probleme.

Leiterin Iris Beck stellte den Bürgermeistern den Windstützpunkt in Lauingen vor. Geplant ist unter anderem eine Wanderausstellung. Landrat Leo Schrell bat die Rathauschefs, sich zu melden, sollten sie eine geeignete Ausstellungsfläche haben.

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