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21.02.2018

Agilis-Netz im Norden ist viel besser als hier

Das Agilis Netz ist laut BEG-Ranking das beste in Bayern. Gemeint ist aber nicht das Netz in der Region.

Doch auch unser Schienennetz gilt als überdurchschnittlich

Das Agilis-Netz Nord führt zum sechsten Mal in Folge das Ranking unter allen bayerischen Wettbewerbsnetzen an. Das Unternehmen feiert, dass das Netz mit einem historisch gutem Ergebnis ausgezeichnet wurde. 96,04 von 100 möglichen Punkten erhielt es – nahezu das Maximum beim Qualitätsranking der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), die den Schienenpersonennahverkehr in Bayern plant, finanziert und kontrolliert. Damit hat Agilis bereits zum sechsten Mal den ersten Platz der BEG-Skala errungen.

Allerdings geht es um das „Netz Nord“ des Unternehmen, das seinen Sitz in Regensburg hat. Es verbindet große Teile Oberfrankens sowie Teile der Oberpfalz und Unterfrankens. Das „Netz Mitte“ an der Donau, dass durch den Landkreis Dillingen führt, liegt bei 78,46 Punkten. Das ist kein schlechter Wert, in dem Qualitätsranking landet die Agilis-Mitte-Strecke damit auf Platz Fünf der 28 Streckennetze in Bayern. Agilis spricht von der „besten Wertung für ein großes elektrisches Netz in ganz Bayern.“ Im Norden ist ein Diesel-Netz – dort sind auch andere Züge im Einsatz. Außerdem sei das „Netz Mitte“ schlicht größer, dadurch komme der Unterschied zustande, heißt es vom Unternehmen. Im Netz in der Region werden jährlich 5,6 Millionen Schienenkilometer zurückgelegt. Im Norden sind es 4,5 Millionen.

In die Skala fließen die Kriterien „Sauberkeit der Fahrzeuge (innen und außen)“, „Fahrgastinformation im Regel- und Störfall“, „Funktionsfähigkeit der Ausstattung“, „Serviceorientierung der Zugbegleiter“ und „Kundenorientierung bei Beschwerden“ ein. (jako mit pm)

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