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Aktion
30.04.2019

Impfen: Wie wurde die Beratung des Dillinger Gesundheitsamtes angenommen?

Dieser Bub bekommt eine Impfung – intramuskulär in einen Oberarmmuskel.
Foto: Symbolfoto: Bernhard Weizenegger

Das Dillinger Gesundheitsamt zieht nach Ablauf der Europäischen Impfwoche Bilanz. Interessant ist auch die Impfquote im Landkreis.

Impfen ist ein umstrittenes Thema. Nach einigen Masernfällen wurde in Teilen Deutschlands heuer über eine Impfpflicht diskutiert. Im Kreis Dillingen gab es nach Jahrzehnten ohne Masernerkrankungen seit 2008 insgesamt sieben gemeldete Fälle, wie das Gesundheitsamt mitteilte. Bei den Impfbuchkontrollen im Schuljahr 2016/17 bei den Schulanfängern lag der Kreis Dillingen unter dem bayerischen Durchschnitt und unterhalb des WHO- Zieles von 95 Prozent. In der 6. Jahrgangsstufe werden demnach im Verhältnis weniger Impfbücher vorgelegt, bei der zweiten MMR (Masern/Mumps/Röteln)-Impfung lag die Impfquote bei fast 95 Prozent. Die Dunkelziffer der nicht geimpften Kinder sei allerdings höher (etwa 77 bis 79 Prozent vorgelegte Impfbücher) als bei den Schuleingangsuntersuchungen. Dabei werden dem Gesundheitsamt in der Regel über 90 Prozent aller Impfbücher zur Einsicht vorgelegt.

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