Newsticker
RKI registriert 5412 Corona-Neuinfektionen und 64 neue Todesfälle
  1. Startseite
  2. Lokales (Dillingen)
  3. "Allenfalls ein Zwischenschritt"

25.06.2007

"Allenfalls ein Zwischenschritt"

Landkreis l bv/wego/ber l Aufatmen nach dem EU-Gipfel in Brüssel. "Es war wichtig, dass eine Einigung möglich war. Dies ist ein großes Verdienst von Angela Merkel", sagt der Europaabgeordnete Markus Ferber. Einige Zugeständnisse an Polen seien aber "nicht in europäischem Geiste", meint der Parlamentarier.

"Ich sehe den EU-Grundlagenvertrag durchaus positiv - bei allen Schwierigkeiten, die es gegeben hat", sagt auch der Bundestagsabgeordnete Hans Raidel. Als Problemfall spricht der CSU-Politiker Polen an. Wenn in der dortigen Presse Angela Merkel als Hitler karikiert werde, dann zeige er dafür "mehr als nur Unverständnis". "Polen hat die Atmosphäre bei dem Gipfel nachhaltig gestört", glaubt Raidel. Das Land habe aus dem EU-Topf schon reichlich profitiert. Kritik gibt es auch für Großbritannien. "Die Briten sind immer ein besonderes Volk gewesen und haben sich nie sonderlich kontinental gefühlt. Aber ich hätte mir mehr von dieser Seite gewünscht", sagt der Oettinger. Vom EU-Grundlagenvertrag erhofft sich Hans Raidel, dass er ein "neues dynamisches Europa-Gefühl" schafft. Er begrüßte sehr, dass die Parlamente größere Spielräume bekommen haben, dass "Verfahren entrümpelt" würden und "mehr Transparenz" einkehre.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren