Newsticker

Corona-Neuinfektionen in Deutschland auf höchstem Stand seit April
  1. Startseite
  2. Lokales (Dillingen)
  3. Alles Wissenswerte rund um das neue Lauinger Wohngebiet in der Ostendstraße

Lauingen

16.09.2020

Alles Wissenswerte rund um das neue Lauinger Wohngebiet in der Ostendstraße

So sieht das Baugebiet von oben aus. Ab Mitte kommenden Jahres sollen dort die ersten Häuser entstehen. Entlang der Bahngleise im Süden und Westen (das Foto wurde von Norden aufgenommen) entstehen Lärmschutzwände.
Bild: Fortis Immoinvest

Plus In der Lauinger Ostendstraße beginnen die Arbeiten für das neue Wohngebiet. Alles über Bauplätze, Quadratmeterpreise und den Schallschutz.

Die Arbeiten im neuen Wohngebiet in der Lauinger Ostendstraße kommen voran. Mit dem Spatenstich am Dienstag begann der finale Bauabschnitt des Projekts, das Mitte kommenden Jahres beendet werden soll. Dann können die Interessenten dort ihre Häuser errichten.

Platz geschaffen wird am östlichen Ausläufer der Ostendstraße auf einer Fläche von rund 33.000 Quadratmetern für 37 Bauplätze für Einfamilien- und Doppelhäuser. Die Grundstücke haben laut der Investmentfirma Fortis aus Weißenhorn Flächen zwischen 490 und 921 Quadratmetern. 31 der Bauplätze bietet die Projektgesellschaft selbst zum Verkauf. Sechs bleiben im Eigentum eines Grundstückverkäufers. Außerdem gibt es nördlich des neuen Wohngebiets ein Areal mit rund 3379 Quadratmetern Fläche für Mehrfamilienhäuser.

Im Süden und Westen entstehen Schallschutzwände

Den Großteil der Grundstücke will die Erschließerfirma an private Bauherren verkaufen. Die Nachfrage ist laut Walter Gehring von Fortis sehr groß. Es gebe bereits eine Warteliste. „Wir könnten noch 30 Plätze mehr füllen“, sagt er. Viele der Anfragen kämen nicht nur aus Lauingen selbst, sondern auch aus dem Umland. Den Quadratmeterpreis gibt Gehring mit rund 184 Euro an.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Im Süden und im Westen des neuen Wohngebiets entsteht außerdem eine Lärmschutzanlage, um die Geräuschkulisse der vorbeifahrenden Züge und der angrenzenden Baumschule zu reduzieren. Im Vorfeld hatten Bürger der gegenüberliegenden Seite der Bahngleise Bedenken geäußert, die Schallschutzwand reflektiere den Lärm der Züge, wodurch es auf ihrer Seite der Schienen noch lauter werde. Diese Befürchtung ist den Planern zufolge aber unbegründet. Der neue, voll begrünte Schallschutz sei hoch absorbierend. Zusätzlicher Lärm entstehe dadurch nicht. Der Stadtrat hat in dem Zuge im Mai die 3,50 Meter hohe Wand abgesegnet. Außerdem sollen passive Schallschutzmaßnahmen für die betroffenen Fassadenseiten im Obergeschoss festgesetzt werden.

Die Stadt richtet am Eingang des Wohngebiets zudem einen Spielplatz für Kinder ein. Die dortigen Straßen, die Erschließungsanlagen und der Spielplatz gehen laut der Firma Fortis nach Fertigstellung in das Eigentum der Stadt und der DSDL über.

Um das Wohngebiet in der Ostendstraße gab es Diskussionen

Sechs bis acht Monate sind für die Erschließungsarbeiten eingeplant. Mitte kommenden Jahres können dort dann die ersten Häuser entstehen. Walter Gehring und Bürgermeisterin Katja Müller sind froh, dass es mit dem Projekt endlich vorwärtsgeht. Seit 2016 verhandelte die Investorenfirma mit den Grundstückseigentümern. Durch den Tod von Bürgermeister Wolfgang Schenk habe sich das Projekt zusätzlich verzögert. Und dann musste die Stadt auch noch einen Rechtsanwalt beauftragen, um die endgültige Beschlussvorlage für das Baugebiet rechtssicher zu formulieren, weil eine erneute Stellungnahme des Fachbereichs Immissionsschutz am Landratsamt nach einem Personalwechsel drohte, die Pläne zu kippen (wir berichteten). „Es gab vieles zu lösen, aber ich denke, das war es wert“, so Gehring.

Damit bei den Bauarbeiten künftig der Lärm und Schmutz weitestgehend aus der Stadt herausgehalten wird, sollen die Lastwagen über die Staatsstraße 2025, die vom Kreisverkehr zwischen Lauingen und Dillingen über die Bahnbrücke zur Auffahrt auf die B16 führt, fahren. Ihre Route führt dann von der Ostendstraße unter der Bahnbrücke durch und von der anderen Seite der St2025, wo früher der Recyclinghof stand, auf die Staatsstraße. (mit pm)

Lesen Sie auch:

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren