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Gundelfingen

23.11.2019

Alles neu: Der Gundelfinger Maxgarten wird auf den Kopf gestellt

Der Maxgarten in Gundelfingen wird neu gestaltet.
Bild: Karl-Heinz Schuster, Media-Copter Gundelfingen (Archiv)

Plus Gundelfingen will den Maxgarten komplett neu gestalten und attraktiver machen. Nach derzeitiger Planung stehen diverse Veränderungen an – aufgeteilt in zwei Bauabschnitte.

Sollte alles so kommen, wie es die Pläne vorsehen, dann könnte der Maxgarten in Gundelfingen bald nicht mehr wiederzuerkennen sein. Wie berichtet, möchte die Stadt aus der Grünanlage einen „Mehrgenerationenpark“ und den Bereich für alle Altersschichten wieder attraktiver machen. Franziska Burlefinger vom Planungsbüro Herb und Partner stellte im Stadtrat nun die genauen Pläne für den Maxgarten vor.

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Maxgarten in Gundelfingen: WLAN soll Vandalismus verringern

Die Vorhaben sind aufgeteilt in zwei Bauabschnitte. In Stufe eins wird unter anderem das Piratenschiff, das heuer durch Brandstiftung beschädigt worden war, saniert. Außerdem kommen zwei Beachvolleyballfelder sowie ein Boulefeld. Speziell Jugendliche sollen sich in einem neuen „Aktivpark“ austoben und mithilfe des eigenen Körpergewichts trainieren können. Crosstrainer sollen auf die Bedürfnisse von Senioren abzielen. Auch neue Schaukeln will die Stadt anschaffen. Geplant sind eine Kleinkinder- sowie eine Nestschaukel. Nicht nur für Kinder soll eine Riesenschaukel mit sechs Metern Länge sein. „Das hat auch einen Spaß-Effekt für Erwachsene“, sagte Burlefinger. Neue Sitzgelegenheiten mit Picknickeinheiten und mehreren Bänken sollen zum Verweilen einladen. Eine Freifläche bleibt zum Fußballspielen, Zelten oder für Veranstaltungen. Die Stangen des Volleyballnetzes sollen entfernbar sein, sodass die Sandfläche bei Bedarf anderweitig genutzt werden könnte. Dem Wunsch nach einem WLAN-Zugang will die Stadt nachkommen. Ein Hotspot ist für den ersten Bauabschnitt eingeplant. „Angeblich ist das gut gegen Vandalismus“, so Burlefinger. „Wenn Jugendliche auf ihr Handy schauen, machen sie nichts kaputt.“

Kommt eine "Seilanlage"?

Der zweite Bauabschnitt sieht diverse weitere Veränderungen vor. Beispielsweise könnte eine „Seilanlage“ entstehen, mit der man sich vom Eingang des Maxgartens bis zum Spielplatz schwingen soll. Da eine solche Anlage, wie sie gewünscht ist, von keinem Hersteller angeboten wird, müsste die Stadt laut Burlefinger das Gerät selber bauen. „Mit allen Risiken, was die Haftung angeht.“ Auch ein Tischkicker, Tischtennisplatten sowie eine „Slackline“, also ein Band zum Balancieren, sind angedacht. Ebenfalls könnte künftig eine Matschanlage zur Verfügung stehen. Grundsätzlich verändern werden sich die Wege sowie die Beleuchtung. Das Areal soll komplett ausgeleuchtet sein. Dadurch könne man die Gefahr durch Vandalismus ebenfalls eindämmen, so Burlefinger. Nach ihren Angaben könnte eventuell auch ein Flutlicht an der Beachvolleyballanlage installiert werden. Eine Grillstelle sowie eine Toilette, was ebenfalls von Bürgern gewünscht worden war, sei nicht vorgesehen.

Alles neu: Der Gundelfinger Maxgarten wird auf den Kopf gestellt

Nicht alle Kosten sind förderfähig

Die voraussichtlichen Kosten für den ersten Bauabschnitt betragen 270.000 Euro. Auf Nachfrage von Florian Steidle (CSU) erklärte Bürgermeisterin Miriam Gruß, dass lediglich Kosten bis 200.000 Euro förderfähig sind, und zwar zu 90 Prozent. Für den Rest müsste die Stadt aufkommen. Laut Gruß wisse man derzeit noch nicht, ob man auch mit dem zweiten Bauabschnitt in die Städtebauförderung kommt. Angesichts der anstehenden Haushaltsberatungen betonte die Bürgermeisterin, dass es sich beim Maxgarten für sie um eine „Herzensangelegenheit“ handelt. Viktor Merenda (SPD) fragte, inwieweit man durch Eigenleistungen die Kosten drücken könnte. Stadtbaumeister Günter Urban gab zu bedenken, dass diese Leistungen aus der Förderung fallen würden. Georg Wiedenmann (CSU) bedauerte, dass Bürgerinitiative nicht belohnt werde. Werner Wittmann (FW) regte an, örtliche Unternehmen anzusprechen, ob sie Geräte sponsern möchten. „Für Sponsoring sind wir immer offen“, so Gruß. „Das entlastet den Haushalt.“ Der Stadtrat stimmte den Plänen einstimmig zu. (ands)

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