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Landkreis Dillingen

08.03.2017

Allgäu-Schwäbischer Musikbund setzt auf Jugendarbeit

Die Förderung der Blasmusik vor allem bei der Jugendarbeit ist im Landkreis Dillingen hervorragend aufgestellt. Dies konnten die Teilnehmer auf der Jahreshauptversammlung des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes, Bezirk 17 (Dillingen), mehreren Berichten und Grußworten entnehmen.
Bild: Felicitas Macketanz

Ein Wettbewerb zeigt, dass der ASM-Bezirk 17 Dillingen bei der Jugendarbeit gut aufgestellt ist. Geringe Teilnahme an Wertungsspielen bereitet Sorgen.

Die Förderung der Blasmusik vor allem bei der Jugendarbeit ist im Landkreis Dillingen hervorragend aufgestellt. Dies konnten die Teilnehmer auf der Jahreshauptversammlung des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes, Bezirk 17 (Dillingen), mehreren Berichten und Grußworten entnehmen. Bezirksvorsitzender Josef Werner Schneider begrüßte in Zöschingen zahlreiche Mitglieder und Gäste, nachdem der gastgebende Musikverein Zöschingen die Versammlung musikalisch eröffnet hatte. Dessen Vorsitzender Achim Schieder stellte den Verein vor, der erst kürzlich seine neuen Probenräume in der Zöschinger Gemeindehalle beziehen konnte. Bürgermeister Tobias Steinwinter bezeichnete den ASM als starken Zusammenschluss, der die Musikvereine dabei unterstütze, Menschen durch Musik Freude zu bereiten.

Josef Werner Schneider blickte in seinem Jahresbericht auf das Jubiläumsjahr zum 90-jährigen Bestehen des ASM zurück. Als Höhepunkt der Feierlichkeiten im Landkreis nannte er das Gemeinschaftskonzert im Oktober in Dillingen. „Das war eine spitzenmäßige Präsentation von euch und eine sehr gute Werbung für die Blasmusik im Landkreis“, sagte er zu den Musikern. Der Bezirksvorsitzende warb für die kommenden Veranstaltungen des ASM-Bezirk 17, wie die Jungmusikerlehrgangswoche in Violau oder den Kammermusikwettbewerb im November. Am 3. Oktober werde man sich wieder an den Dillinger Kulturtagen mit einem Jugendkapellenkonzert beteiligen. Darüber hinaus kommen dieses Jahr zwei Veranstaltungen des ASM in den Landkreis: ein Konzert der Allgäu-Schwäbischen Musikanten am 14. Mai in Dillingen und der überregionale Jugendblasorchester-Wettbewerb am 1. Juli in Höchstädt. Der Schwerpunkt der Arbeit des ASM-Bezirks 17 liege jedoch in der Jugendausbildung. Für den hier großzügigen finanziellen Beitrag des Landkreis Dillingen dankte Schneider Landrat Leo Schrell.

Bezirksdirigentin Ingrid Philipp berichtete von interessanten Fortbildungen im vergangenen Jahr. So seien die Teilnehmer bei der äußerst lehrreichen Dirigentenfortbildung mit Prof. Peter Vierneisel so begeistert gewesen, dass man dieses Jahr wieder eine Fortbildung mit ihm anbieten werde. Beim kommenden Kurs „Orchesterklangschulung“ am 1. und 2. April seien noch Plätze frei. Ein weiterer Höhepunkt sei das Jugendworkshop-Wochenende mit dem Blasmusikkomponisten Thiemo Kraas gewesen. Hier war der Anklang bei Dozent und Jugendlichen so groß, dass voraussichtlich im nächsten Jahr wieder eine ähnliche Veranstaltung stattfinden werde. Nicht ganz so rosig sieht Philipp die Teilnahme an den Wertungsspielen. Zwar hätten im vergangenen Jahr in Bissingen sechs Blasorchester sehr überzeugende Leistungen abgeliefert. Dieses Jahr müsste die Veranstaltung aber mangels Teilnehmer abgesagt werden.

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Bezirksjugendleiterin Daniela Arnold lobte die Musikvereine für die gute Ausbildung und Vorbereitung ihrer Jugendlichen zur Jungmusikerlehrgangswoche. Auf dieser Basis sei eine gute Arbeit in Violau möglich und die Quote der bestandenen Bläserprüfungen äußerst gut. So gab es zuletzt zusammen mit den anderen Prüfungsterminen insgesamt 54 Absolventen in D1, 27 in D2 und zwei in D3. Die gute Jugendarbeit spiegle sich außerdem in den Ergebnissen des Solo-Duo-Wettberwerbs „Concertino“ wider. Von den 71 Teilnehmern hätten sich 32 für den Verbands- und 18 für den bayernweiten Landesentscheid qualifiziert. Der Bezirk 17 nehme hier eine Spitzenstellung im ASM ein. Simone Feldengut verlas den Bericht des stellvertretenden Bezirkstambourmajors Stefan Ziegler, der auf die Teilnahme der Spielmannszüge auf Festen und Umzügen im Landkreis zurückblickte.

Landrat Leo Schrell schwärmte von dem guten Bild und dem tollen Klang, den die Musiker beim Gemeinschaftskonzert im Oktober abgegeben hätten. „Hier zeigt sich die Kraft der Musik in den Musikvereinen“, so Schrell. Die Arbeit in von der Politik losgelösten Institutionen wie den Musikvereinen und dem ASM sei wichtig für die Demokratie. (pm)

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