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Regatta

06.07.2015

An die Ruder, fertig und los

Bei der Drachenboot-Regatta ging es vor allem darum, Spaß zu haben. Dennoch strengten sich alle Teilnehmer sehr an.
Bild: Sewerin

17 Teams ruderten am Samstag in Lauingen um die Wette. Und es gab gleich zwei Sieger

Die Schlachtrufe und das gleichmäßige Trommeln sind schon von Weitem zu hören. „Hopp, hopp, hopp.“ Jeweils 14 Männer und Frauen sitzen in einem Boot und versuchen im Gleichtakt die Ruder in das Wasser der Donau zu schieben. Für den Takt sorgt der Trommler, der an der Bootsspitze sitzt. Bei der Drachenboot-Regatta am vergangenen Samstag in Lauingen starteten insgesamt 17 Mannschaften aus dem Landkreis und darüber hinaus. Der Spaß stand für alle Beteiligten an erster Stelle. Trotzdem hatte jede Mannschaft auch ein persönliches Ziel.

Um den Gewinner zu ermitteln, treten in drei Durchläufen jeweils zwei Mannschaften gegeneinander an, wobei in den ersten beiden die Zeiten gestoppt und addiert und somit die Gegner des finalen dritten Durchlaufs ermittelt werden. Wegen der ungeraden Teilnehmerzahl fährt eine von den letzten beiden Mannschaften mit. Dafür wird die bessere Zeit angerechnet.

Das Team „Dragower“, hinter dem sich das Krankenhaus Wertingen verbirgt, hat eine Mission. „Wir müssen unsere Konkurrenz aus Dillingen schlagen.“ Die Mannschaft um OP-Leiter Tom Schön ist das dritte Mal dabei. Zur Vorbereitung haben sie einmal für das Rennen trainiert. Auch die Firma Südmo aus Pflaumloch bei Nördlingen ist jedes Jahr bei der Regatta dabei. Sie haben am Freitag davor 30 Minuten trainiert. Laut Mannschaftsführer Gunther Jagnow haben sie aber Großes vor: „Wir wollen die Besten der ersten drei werden“, sagt er und lacht. Letztes Jahr haben sie den zehnten Platz belegt.

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Die Donaustadtwerke Dillingen-Lauingen sind zum ersten Mal bei der Regatta dabei. Laut Teammitglied Harald Leoni wurden sie von ihrem Chef für das Rennen angemeldet. Und obwohl sie gerade einmal vier Stunden am Vortag trainiert haben, ist der Sieg ihr Ziel. „Alles andere wäre eine herbe Enttäuschung“, sagt Leoni scherzhaft. Das Albertus-Gymnasium aus Lauingen ist als Kooperationspartner zum zweiten Mal dabei. Sie trainieren wöchentlich, da das Rudern als Schulsport angeboten wird. Laut Lehrer und Teamchef Hartmut Frank will die Mannschaft im zweiten Durchlauf gegen das Landratsamt Dillingen gewinnen.

Jubeln konnten dann zwei Mannschaften. Das Team „T-Rex“ aus Elchingen, das laut Teilnehmerin Sandra Dobelmann mit einem erfrischenden Ziel an den Start gegangen ist: „Wir wollen so schnell sein, dass wir nicht schwitzen müssen.“ Und die Mannschaft des BWK Ulm, der „Medical Express“.

Bei uns im Internet

Viele Bilder von der Regatta unter

www.donau-zeitung.de

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