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Landkreis Dillingen

26.11.2020

An diesen Unternehmen ist der Kreis Dillingen beteiligt

Am Augsburger Verkehrs- und Tarifverbund (auf dem Foto ein neuer E-Bus) hält der Landkreis Dillingen 25 Prozent der GmbH-Anteile als Gesellschafter. An den Verlusten aus dem Geschäftsbetrieb trägt der Kreis 5,26 Prozent, aus den Verlusten beim Regionalbusverkehr 1,5 Prozent.
Foto: Marcus Merk (Archiv)

Plus Von den beiden Krankenhäusern über das Bliensbacher Schullandheim bis zur Metropolregion München

Der Kreis ist an verschiedenen Unternehmen beteiligt. Ein Mal im Jahr wird die Aufstellung vorgestellt. Ein Überblick:

Am Augsburger Verkehrs- und Tarifverbund hält der Kreis 25 Prozent der GmbH-Anteile als Gesellschafter, genau wie die Kreise Augsburg, Aichach-Friedberg und die Stadt Augsburg. An den Verlusten aus dem Geschäftsbetrieb trägt der Kreis 5,26 Prozent, aus den Verlusten beim Regionalbusverkehr 1,50 Prozent. Im Aufsichtsrat wird der Landkreis vertreten durch Landrat Leo Schrell und die beiden Kreisräte Georg Winter und Willy Lehmeier. Der Gesellschafterbeitrag des Landkreises Dillingen für den AVV betrug im vergangenen Jahr 409000 Euro.

Außerdem ist der Landkreis Dillingen alleiniger Gesellschafter der Kreiskliniken Dillingen-Wertingen gGmbH. Aufsichtsratsvorsitzender ist Landrat Schrell. Im Aufsichtsrat sitzen außerdem die Kreisräte Ingrid Krämmel, Erhard Friegel, Stephan Herreiner und Engelbert Kigele, außerdem Dillingens Oberbürgermeister Frank Kunz und Wertingens Bürgermeister Willy Lehmeier sowie Provinzoberin Schwester Elke Prochus, der Betriebsratsvorsitzende des Dillinger Krankenhauses, Klaus Theissen, und Geschäftsführer Uli-Gerd Prillinger. Das Defizit im vergangenen Jahr in beiden Häusern lag wie berichtet bei 5,7 Millionen Euro.

Was heißt DWS, KDL oder EMM?

Die Kreiskliniken Dillingen-Wertingen gGmbH ihrerseits ist Gesellschafterin der DWS, der Dienstleistungsgesellschaft mbH. Diese wieder ist in der Gebäudereinigung in den Krankenhäusern und weiteren Einrichtungen des Landkreises tätig. Aufsichtsratsvorsitzender ist Dillingens Landrat Schrell. Im Aufsichtsrat sind außerdem Angelika Stockmaier, Betriebsratsvorsitzende der DWS, Werner Luther als Vertreter des Wirtschaftsbereichs und die beiden Kreisräte Hans Kaltner und Willy Lehmeier. Geschäftsführer ist Uli-Gerd Prillinger.

2007 wurde das Kommunalunternehmen des Landkreises gegründet. Ihm wurden Bau und Betrieb des Internats der Höchstädter Berufsschule übertragen, die Errichtung des Erweiterungsbaus des Lauinger Schülerheims oder auch der Umbau und die Erweiterung der Alten Post in Dillingen zu einem Verwaltungsgebäude des Landkreises. Vorstandsvorsitzender ist Georg Feeß, Vorstandsmitglied ist seine Kollegin am Landratsamt, Kämmerin Rosi Mayerle. Verwaltungsratsvorsitzender ist Landrat Schrell. Weiterhin im Verwaltungsrat vertreten sind die Kreisräte Stephan Herreiner, Franz Hurler und Gerrit Maneth. Die Schulden des KDL summieren sich auf drei Millionen Euro.

28 Kommunen (samt Kreis) selbst sind Mitglied im Verein Dillinger Land – Verein für Tourismus und Naherholung in Bächingen. Weitere Mitglieder sind Gastronomiebetriebe, Vereine, Kieswerke oder auch Wirtschaftsvereinigungen. Zur Mitgliederversammlung gehören der Landrat und die Kreisräte Friedrich Käßmeyer, Annett Jung, Ulrich Reitenberger, Benedikt Rapp und Erich Herreiner. Vorsitzender des Vereins ist Erhard Friegel, sein Stellvertreter ist Tobias Steinwinter.

Der Kreis Dillingen ist Mitglied im AWV oder auch im Kommunalen Prüfungsverband

Am Schullandheim Bliensbach ist der Landkreis insofern beteiligt, als er im Fall eines Defizits Geld zur Finanzierung der Einrichtung zuschießt. Dieser Betrag ist für den Landkreis auf 75000 Euro gedeckelt und für die Stadt Wertingen auf 30000 Euro.

In die Europäische Metropolregion München (EMM) steckt der Kreis Dillingen einen Mitgliedsbeitrag in Höhe von knapp 6000 Euro bei (0,06 Euro/Einwohner). Die Region reicht von Eichstätt bis Garmisch-Partenkirchen und von Dillingen und dem Ostallgäu bis nach Altötting und ist damit laut Beteiligungsbericht fast so groß wie Belgien. Eines der Vereinsziele ist die optimale Vernetzung von ländlichen Räumen und Städten. Der Verein ist schuldenfrei.

Ebenso wie der Verein Kumas, zu dem der Landkreis Dillingen im vergangenen Jahr einen Mitgliedsbeitrag in Höhe von 5250 Euro bezahlt hat. Kumas steht für Kompetenzzentrum Umwelt und hat seinen Sitz in Augsburg. Etwa doppelt so hoch, 11670,50 Euro, war der Mitgliedsbeitrag des Landkreises für den Tourismusverband Allgäu/Bayerisch Schwaben, der seinen Sitz ebenfalls in Augsburg hat.

An den Kommunalen Prüfungsverband in München gehen heuer seitens des Landkreises 12578,75 Euro. Diese unabhängige Einrichtung berät bei Fragen wie Kalkulationen, im Bauwesen oder im Bereich kommunale Unternehmen.

Landrat Schrell und Kreisrätin Ingrid Krämmel vertreten den Landkreis zudem im Regionalen Planungsverband Augsburg.

Verbandsmitglieder im Abfallwirtschaftsverband Nordschwaben (AWV) sind die Kreise Dillingen und Donau-Ries. Verbandsvorsitzender ist Landrat Stefan Rößle, sein Stellvertreter Landrat Schrell. Zum Verbandsrat zählen seitens des Dillinger Kreises Georg Winter, Johann Popp, Bernd Nicklaser und Joachim Hien. Der AWV ist schuldenfrei. Im Zweckverband Landestheater Schwaben mit Sitz in Memmingen vertreten Eva-Maria Fink und Werner Wittmann den Landkreis. 2019 gingen 27261,16 Euro an den Verband.

Mitglied ist der Landkreis auch im Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Augsburg (ZRF). Neben Landrat Schrell ist Kreisrätin Sophia Krämmel dort Mitglied der Verbandsversammlung.

Auch im Zweckverband Tierkörperbeseitigung mit Sitz in Aichach ist der Landrat eines der Verbandsmitglieder.

Der Landkreis Dillingen, der Landkreis Donau-Ries, die Städte im Dillinger Land und Nördlingen sind die Verbandsmitglieder im Zweckverband der Sparkasse Dillingen-Nördlingen. Verbandsvorsitzender ist Landrat Schrell, weitere Vertreter des Landkreises sind Christoph Mettel, Andrea Sailer und Thomas Miller.

Während von diesem Zweckverband grundsätzlich keine Daten zum Jahresabschluss veröffentlicht werden, fehlen sie beim Zweckverband „Renaturierung Dattenhauser Ried“ für heuer noch. Den Finanzbedarf tragen dabei der Kreis Dillingen zu 60 Prozent, die Gemeinden Bachhagel und Ziertheim zu je 15 Prozent und Syrgenstein zu zehn Prozent.

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