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Debatte

30.01.2018

„Anschluss an Rieswasser hat viele Vorteile“

SPD-Ortsvorsitzender Konle weist Vorwurf zurück, dass Höchstädt mit der Aufgabe seines Wasserschutzgebietes ein weiteres Problem nach Blindheim verlagere

Der Höchstädter SPD-Ortsvorsitzende Wolfgang Konle widerspricht in einer Pressemitteilung der Darstellung des Leserbriefschreibers Michael Audibert, wonach Höchstädt mit der Aufgabe seines Wasserschutzgebietes und dem Anschluss an die Rieswasserversorgung „ein weiteres Problem nach Blindheim verlagert“. Es treffe auch nicht zu, dass Höchstädt sein Wasserschutzgebiet „leichtfertig aufgibt“, sagt Konle. Und es stimme auch nicht, dass Höchstädt eine andere Alternative hätte. Der Stadt- und Kreisrat macht zudem einen Widerspruch in Audiberts Aussagen aus. Der beklage die Aufgabe des Wasserschutzgebiets und bedauere auf der anderen Seite die Einschränkungen der Landwirtschaft durch riesige Wasserschutzgebiete.

Höchstädt, so Konle, habe folgende zukunftsweisende Vorteile durch den Anschluss an die Rieswassergruppe: „1. Industrielle Expansionsmöglichkeiten, die wir mit der Erhaltung unseres Wasserschutzgebiets so nicht hätten. 2. Geringere Kostenzuwächse für die Wasserverbraucher in Höchstädt und Sonderheim. Die Wasserversorgung bleibt in kommunaler Hand, die nur kostendeckend arbeiten muss. 3. Die Chance auf ein besseres und qualitativ höherwertigeres Wasser (13 Grad, statt 20,3 Grad deutsch. Härte) 4. Die sinnvollerweise dreispurige B16 Nord kann tiefer (wenn keine Wasserschutzwanne benötigt wird), landschaftsverträglicher ausgeführt werden. 5. Die Stadt bekommt 1,55 Millionen Euro Erstattung vom Straßenbauamt, weil die Baumaßnahme viel weniger kosten wird. 6. Es besteht auch nicht mehr die theoretische Gefahr, dass das Wasserwirtschaftsamt einer B16 durch ein Wasserschutzgebiet eine Absage erteilt.“

Der SPD-Politiker fügt hinzu, dass diese Bundesstraße im Norden auch keine „Winter-Autobahn, sondern schon eher eine Winter-Schmerzstraße“ sei. Und er kommt in seiner Pressemitteilung zu dem Schluss: „Jetzt wissen wir, dass keine andere Bundesstraße möglich ist – und nach einem sehr langen Entscheidungsprozess diese Straße schnellstens zu verwirklichen ist, sonst wird nicht nur die Entwicklung von Höchstädt stocken, sondern der ganze Landkreis ein Entwicklungsland bleiben (Raum mit besonderem Handlungsbedarf, RmbH).“ (pm)

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