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Mundart

23.03.2015

Arthur Heller schreibt „G’rad mit Fleiß!“

Der Gedichtband eines ehemaligen Dillinger Schülers ist erschienen

„G’rad mit Fleiß!“ heißt der Gedichtband von Arthur Heller, der jetzt erschienen ist.

Arthur Heller, 1939 geboren in Krumbach und aufgewachsen im Kammeltal, verschlug es nach dem Besuch des Dillinger Sailer-Gymnasiums als Diplom-Ingenieur an die Isar. Im Ruhestand schrieb er sein erstes Buch „Leit gibt’s“ mit Gedichten in bayrischer Mundart, gewissermaßen eine „fremdsprachliche“ Vorübung zu „G’rad mit Fleiß“. Letzteres konnte er dann so schreiben, wie ihm im Kammeltal einst der Schnabel gewachsen ist. Die Vielfalt seiner Themen ist so bunt wie das wahre Leben, ebenso vielfältig sind die Vers- und Reimvarianten. Seine Pointen gibt er möglichst nicht vor der letzten Zeile preis, wenn es geht, erst in deren allerletztem Wort. „So kommt keine Langeweile auf, sondern herzhaft gesundes Lachen oder Schmunzeln“, sagt der Autor. Auf der letzten Buchseite heißt es dazu auf Schwäbisch:

z’ toat ärg’ra könnt’ si manch oiner,

toat g’lachat hat si no koiner,

aus deam oifacha Grund:

Lacha isch g’sund!

Häufig verwendet Arthur Heller die Reimform des nur fünf Zeilen langen Limericks, der in seiner ersten Zeile einen Ortsnamen enthalten soll. 15 Orte aus dem Regierungsbezirk Schwaben haben so, illustriert mit Zeichnungen örtlicher Sehenswürdigkeiten, den Weg ins Büchlein gefunden.

Das Buch „Arthur Heller, G’rad mit Fleiß!“ mit mehr als 90 Gedichten auf 104 Seiten ist im Eigen-Verlag des Autors erschienen. Illustriert wurde es von seiner Schwester Marianne Heller-Seitz. In Krumbach war es erstmals vorgestellt worden. (dz)

gibt es bei Bücher Brenner in Dillingen und Lauingen.

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