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WZ/DZ-Aktion

22.05.2019

Auch Regen kann das "Schweinehund"-Team nicht stoppen

Bei unserer Laufaktion „von 0 auf 6 – Lauf fit“ haben unsere Teilnehmer ihren inneren Schweinehund überwunden und das sogar bei strömendem Regen. Die Motivation ist groß und der Wertinger Stadtlauf rückt mit großen Schritten näher.
Bild: Tanja Ferrari

Unsere Läufer sind in die dritte Woche gestartet. Ob sich erste Trainingserfolge einstellen und warum das Wetter für den Schweinehund besonders schlimm ist.

Sie trainieren. Jeden Tag. Tripp-Trab-Lauf, Krafttraining und Gymnastik – der 15. Juni rückt immer näher. In nur drei Wochen muss das „Schweinehund“-Team unserer Zeitung fit für den sechs Kilometer langen Wertinger Stadtlauf sein. „Von 0 auf 6“, so lautet das Motto.

Die Motivation unserer Läufer ist grenzenlos. Auch bei schmuddeligem Regenwetter hatten sie sich am Montagabend zum Training am Dillinger Donauufer eingefunden. „Der Schweinehund hat sich heute ganz schön gewehrt“, erzählt Philomena Zerle-Hämmerle als die erste Laufeinheit bei strömendem Regen beginnt. Zuhause würde sie brav jeden Tag ihre Übungen machen. Für das Krafttraining habe sie sich extra eine Matte in das Wohnzimmer gelegt. „Wenn ich Besuch bekomme, werde ich erst einmal gefragt, was ich da überhaupt mache“, sagt Zerle-Hämmerle und muss lachen.

Warum man im Training seine Grenzen austesten sollte

Beim Training beschließt sie am Montag in eine schnellere Gruppe zu wechseln um ihre Grenzen auszutesten. Sie sagt: „Man will schließlich wissen, wie weit man gehen kann.“ Auch Bernd Schombacher trainiert fleißig nach dem Trainingsplan, den er zu Beginn der Veranstaltung erhalten hat. „Normalerweise laufe ich in der schnellen Gruppe, aber heute wollte ich eine langsamere ausprobieren“, sagt er.

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Die Teilnahme am Wertinger Stadtlauf rückt immer näher und so müssen auch die Laufeinheiten langsam immer länger werden. Das Team soll schließlich die kompletten sechs Kilometer durchhalten. In der mittleren Gruppe von Werner Kraus wird deshalb die Distanz erhöht: 800 Meter statt der bisherigen 400 Meter. „Wir müssen uns langsam steigern“, sagt er.

Nicht alle Übungen machen den Teilnehmern gleich viel Spaß

Die Steinheimerin Sarah Willi bleibt lieber im langsameren Team, das von Rainer Gratzl betreut wird. Sie sagt: „Unsere Übungen machen Spaß und dafür, dass ich davor noch nie gelaufen bin, komme ich ganz gut mit.“ Auf dem Trainingsplan gefallen ihr allerdings nicht alle Übungen. „Besonders das Krafttraining und die Stuhl–Dips kosten mich wirklich Überwindung“, verrät sie. Doch die ersten Trainingserfolge würden sich langsam einstellen. Das motiviere natürlich.

Im „Superspeed-Team“ von Uli Weber wird es in jedem Training ein bisschen voller, so auch am Montagabend beim Regen-Lauf. An den Trainingsplan hatte sich die Gruppe nicht gehalten. Bewusst, weil die Läufer im Team schon besser sind. „Wir sind vier mal 800 Meter auf Zeit gelaufen“, erzählt Weber.

Mit dem Laufen habe er selbst vor knapp 20 Jahren angefangen. Dass er die „Schnellen“ im „Schweinehund“-Team der Zeitung trainieren darf, freut ihn besonders. „Ich habe mich richtig geehrt gefühlt, als ich gefragt wurde“, erzählt er. Viel Zeit bis zum Wertinger Stadtlauf würde nicht mehr bleiben. Bis dahin müsse man sehen, ob die Teams die sechs Kilometer ohne Pause durchhalten können.

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