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04.03.2009

Auf Hochwasser vorbereitet

Landkreis (vN, kabe) - Derzeit kann Peter Bohmann schon mal Entwarnung geben. "Keine Hochwassergefahr", sagt der Leiter des Katastrophenschutzes beim Dillinger Landratsamt. Bislang gebe es nur leicht gestiegene Pegelstände der Donau zu vermelden. So rauschte das Wasser gestern Nachmittag bei Dillingen auf einer Höhe von 3,17 Metern an der Messstelle vorbei, am Tag zuvor waren es 3,09 Meter gewesen. Kritisch könnte es in diesem Jahr aber werden, wenn das Tauwetter viel Wasser aus den schneereichen Alpen bringt und zusätzlich starker oder lang anhaltender Regen einsetzt. Gefährdet seien im Landkreis dann vor allem durch das Schmelzwasser der Iller die Donau sowie kleinere Flüsse in der Region, sagt Bohmann. Neben Brenz und Egau zählt er auch Mindel, Günz und Kammel dazu. Sollte mehr Wasser als gewöhnlich durch die Flüsse strömen, tritt der Ernstfall ein. "Ich denke, der Landkreis wäre gut darauf vorbereitet", sagt Bohmann. Was passiert dann genau?

Zunächst Warnmeldung

Das Wasserwirtschaftsamt in Krumbach gibt zunächst eine Warnmeldung heraus. Über einen Hochwassernachrichtendienst werden dann Polizei, Gemeinden und Energieversorger alle zwei Stunden auf den aktuellen Stand gebracht.

Die Gemeinden haben genaue Pläne, was bei Hochwasser zu tun ist. Sie wissen, welche Straßen wann gesperrt werden müssen und wo eventuell Sandsäcke gebraucht werden. Seit dem Donau-Hochwasser von 2003 besitzt der Landkreis eine Maschine, mit der Sandsäcke abgefüllt werden. "100 Stück in vier Minuten", schätzt Bohmann. 15 000 leere Säcke liegen allein beim Kreis bereit. "Kommt das Hochwasser schnell und heftig, informieren wir die Anwohner über den Rundfunk", so Bohmann. Außerdem würden Feuerwehren oder Helfer vom Technischen Hilfswerk Lautsprecherdurchsagen im Ort machen. Über aktuelle Pegelstände können sich die Bewohner in von Hochwasser gefährdeten Gebieten aber auch jederzeit online informieren.

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