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Interview

18.02.2018

Auf in den Wahlendspurt: Gerrit Maneth

Dieses XXL-Plakat von Freie-Wähler-Kandidat Gerrit Maneth steht in der Herzog-Philipp-Ludwig-Straße kurz vor dem Mühlenkreisel.
Bild: Simone Bronnhuber

Am Abend des 25. Februars steht der neue Rathauschef von Höchstädt fest. Die Kandidaten sind bis zum Schluss auf Stimmenfang. Mit Gerrit Maneth.

In einer Woche ist der Wahlkampf vorbei, am 25. Februar wissen wir dann, wer der neue Bürgermeister in Höchstädt ist. Sind Sie noch motiviert oder froh, wenn die Wahl dann endlich vorbei ist?

Maneth: Natürlich bin ich noch hoch motiviert, die Bürgerinnen und Bürger von meiner Person zu überzeugen – schließlich geht es um die Zukunft von Höchstädt und den Ortsteilen.

Ein Wahlkampf zehrt Kraft und Geldbeutel. Wer oder was ist Ihnen einen Stütze – auch finanziell?

Maneth: Zu meinen wichtigsten Unterstützern zählen neben meiner Familie auch Freunde aus Politik und Wirtschaft. Die Wahlwerbungskosten habe ich selbst zu tragen.

Apropos Geld: Wo würden Sie beim Haushalt der Stadt den Rotstift ansetzen? Wo kann gespart werden?

Maneth: Einsparungen können erzielt werden, indem man Projekte besser organisiert und Abläufe optimiert.

Und in welchem Bereich muss mehr Geld ausgegeben werden?

Maneth: In der Wirtschaft redet man nicht von Geld ausgeben, sondern davon, finanzielle Mittel zu investieren – beispielsweise in Bildung, Medizin, Bauplätze, Lebensqualität, Freizeitangebote usw.

Angenommen, Sie werden der neue Rathauschef in Höchstädt. Was muss unbedingt mit ins neue Büro?

Maneth: Ins Büro gehören unbedingt die modernen Medien, mit denen schnell und effektiv die Vernetzung mit wichtigen Menschen möglich ist.

Was werden Sie – wenn Sie Bürgermeister von Höchstädt sind – von Ihrem jetzigen Beruf vermutlich vermissen?

Maneth: Vermissen werde ich sicher meine Mitarbeiter und das „leckere Betriebsrestaurant“.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Höchstädt?

Maneth: Mein Zuhause in Höchstädt, wo ich mit meiner Familie sehr gerne lebe.

Eine gute Fee taucht neben Ihnen auf. Sie haben drei Wünsche für die Stadt frei. Was würden Sie Höchstädt wünschen, was es noch nicht hat?

Maneth: 1. Die B16 neu wird vor 2025 für den Verkehr freigegeben. 2. Eine verkehrsberuhigte Innenstadt mit vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten und attraktiven Veranstaltungen. 3. Dass wir gemeinsam stolz darauf sind, was wir parteiübergreifend für die Ortsteile und die Stadt auf den Weg gebracht haben.

Und wenn Sie persönlich einen Wunsch für sich selbst frei hätten?

Maneth: Gesundheit und Zufriedenheit für meine Familie, mich und alle, die mir nahe stehen.

Haben Sie schon gewählt?

Maneth: Zusammen mit meiner Frau werde ich am Sonntag zum Wählen gehen.

Das Interview mit dem CSU-Kandidaten Matthias Letzing lesen Sie hier.

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