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Freizeit

14.10.2016

Aus einer Idee ist Wirklichkeit geworden

Der Landrat marschiert vorneweg und die Wanderfreunde folgen ihm. Rund 100 Menschen testeten am Donnerstag die neue Route.
Bild: von Weitershausen

Jetzt wurde der Wanderweg „Kesseltal NaTour“ offiziell eingeweiht. Er steht unter einem besonderen Thema

Am Anfang stand nach den Worten von Landrat Leo Schrell die Idee, Donautal-Panoramawege entlang der Schwäbischen Alb im Dillinger Land zu entwickeln. Am Donnerstagnachmittag war es dann so weit. Rund 100 Wanderfreunde trafen sich am Parkplatz der Schule von Bissingen, um den über 34 Kilometer langen „Kesseltal NaTour Wanderweg“ mit einer rund 7,5 Kilometer langen Wanderung offiziell zu eröffnen.

Vor dem Start begrüßte der Landrat die Teilnehmer der rund dreieinhalbstündigen Wanderung, unter ihnen auch Blindheims Bürgermeister Jürgen Frank, Vertreter der Kneippvereine Dillingen und Höchstädt sowie eine Wanderabordnung des Schwäbischen Albvereins Dillingen und natürlich Angelika Tittl vom Team Donautal-Aktiv. In seinen weiteren Ausführungen sagte Leo Schrell, dass seit einigen Jahren das Team Tourismus und Naherholung von Donautal-Aktiv zusammen mit Kommunen und Bürgern an der Entwicklung von vier Donautal-Panoramawegen entlang des Schwäbischen-Alb-Südrandweges HW2 gearbeitet habe. Dazu gehörten neben den thematischen Maßnahmen je Wanderweg die Ausstattung mit Panoramaliegen, Brotzeitinseln, Wanderparkplatzbeschilderung und Infotafeln zum Streckenverlauf, Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten. Für diesen Wanderweg „Kesseltal NaTour“ gelte es auch, den drei Streckengemeinden Bissingen, Schwenningen und Blindheim zu danken, die mit ihrem Engagement diesen Themenwanderweg erst möglich gemacht hätten. „Das Wandern alleine ist zwar für viele Menschen schon ein schönes Erlebnis“, sagte der Landrat, doch eine noch intensivere Form der bewussten Wahrnehmung der Geschichte und Natur erfolge erst durch eine thematische Aufwertung eines Wanderwegs zu einem Themenweg. Schrell: „Wichtige Kernkriterien für Qualitätswanderwege sind Abwechslung und Erlebnispotenzial.“ Nur so könne sich die Region am touristischen Markt als Wanderregion etablieren. Bei der Entwicklung der Themen für die einzelnen Wege seien besonders die Voraussetzungen in den jeweiligen Teilgebieten beachtet worden. So hätten an diesem Wanderweg der Wasserreichtum der Kessel sowie die fünf Säulen der Kneipp’schen Lehre Pate gestanden. Anschließend erläuterte Bissingens Zweiter Bürgermeister Stefan Herreiner den Eröffnungswanderern das Engagement der Marktgemeinde, die sich mit rund 24000 Euro an dem Projekt beteiligt hat. Doch neben dem finanziellen Einsatz der Gemeinde seien auch ehrenamtliche Helfer für die Umsetzung der Maßnahme notwendig gewesen, ohne deren Einsatz man das Wandervergnügen nun nicht hätte eröffnen können.

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