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Höchstädt

12.07.2019

Außenstelle des Bezirks kommt ins Höchstädter Schloss

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Das Höchstädter Schloss erhält eine Außenstelle des Bezirks Schwaben. Dies hat jetzt der Bezirksausschuss des schwäbischen Bezirkstags entschieden.
Bild: Manfred Schiedl

Es ist die Erste mehrerer Einrichtungen, die schwabenweit entstehen sollen. Bezirksrat Johann Popp erklärt, warum sich der Standort in Höchstädt angeboten habe.

Die Initiative des CSU-Fraktionsvorsitzenden im Bezirk Schwaben, Johann Popp, zur Errichtung von Außenstellen des Bezirks in den schwäbischen Landkreisen soll rasch realisiert werden. Das teilt der Wertinger unserer Zeitung mit. Mit Unterstützung der Bezirksräte Heidi Terpoorten (Grüne) und Alois Jäger (FDP) habe der Bezirksausschuss in seiner Sitzung am Donnerstag auf den Antrag der CSU-Fraktion hin den Startschuss für die Errichtung der ersten Außenstelle im Verwaltungsgebäude des Schlosses in Höchstädt beschlossen. Bedauerlich sei nur gewesen, so Popp in seiner Pressemitteilung, dass der Vertreter der Freien Wähler im Bezirksausschuss gegen die Maßnahme in Höchstädt Stellung genommen und gestimmt habe.

Die neue Einrichtung soll bereits Ende 2019 in Betrieb gehen

Die Stadt Höchstädt bietet sich aber nach der Überzeugung des CSU-Bezirksrats als Standort an, weil der Bezirk dort bereits Räumlichkeiten für die Kulturverwaltung angemietet hat, die nach einer Umverteilung von Mitarbeitern der Außenstelle genutzt werden können. Der Bezirksausschuss beauftragte die Verwaltung, die Außenstelle bereits bis Ende 2019 einzurichten. Vorgesehen ist, dass zunächst zwei Mitarbeiter aus der Eingliederungshilfe und aus der Hilfe zur Pflege in Höchstädt die Sachbearbeitung übernehmen. Die beiden Mitarbeiter vor Ort sollen auch eine Beratungs- und Lotsenfunktion für andere Fachabteilungen, zum Beispiel den Bereich Kultur, wahrnehmen. Hierfür werden sie vorab geschult.

Es ist ein Pilotprojekt

Wie Popp feststellt, handelt es sich bei der Errichtung der Außenstelle in Höchstädt um ein Pilotprojekt. Die künftigen Mitarbeiter werden angewiesen, die Nachfrage nach Beratung in den einzelnen Fachbereichen zu dokumentieren, um Erfahrungswerte für die Errichtung weiterer Außenstellen in den anderen Landkreisen zu gewinnen, die entsprechend dem CSU-Antrag geplant sind. „Durch die Dezentralisierung der Aufgaben des Bezirks“, so Popp, „werden den betroffenen Personen in unserem Landkreis Zeit und lange Wege erspart.“ Durch die Einführung der elektronischen Akte sei auch eine abschließende Bearbeitung aller Anfragen und Anträge in den Außenstellen problemlos möglich.

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Der Bezirk soll kein weit entferntes Wesen mehr sein

Damit könne auch der Außendarstellung des Bezirks, wie vom Bezirkstagspräsidenten formuliert, „als abstraktes und zu weit entferntes Wesen“ entgegengewirkt werden, weil sich die Verwaltung bürgernah und bürgerfreundlich präsentiert.

Schließlich, so meint Popp, könne dadurch auch die Vernetzung und Zusammenarbeit mit den Behörden der Landkreise, der Kommunen und anderen Institutionen gestärkt werden. Die CSU-Fraktion dankte Bezirkstagspräsident Martin Sailer, dass er den Vorschlag angenommen und so rasch und konsequent zur Umsetzung geführt habe. (pm)

Lesen Sie dazu auch: Ein Projekt für Migration und Integration im Schloss Höchstädt

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