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Stadtrat

16.01.2013

B16: 30-Millionen-Euro-Projekt

Noch führt die B 16 durch Höchstädt. Die neue Umgehung soll 30 Millionen Euro kosten.
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Noch führt die B 16 durch Höchstädt. Die neue Umgehung soll 30 Millionen Euro kosten.
Bild: Archivbild: von Neubeck

Der überarbeitete Vorentwurf wurde erneut den Höchstädtern vorgestellt

Von Simone Bronnhuber

Höchstädt „Deisenhofener sträuben sich“ lautete die Überschrift in der Donau-Zeitung am 15. Februar 2012. Mit Plakaten waren Gegner der B16 neu für Höchstädt im Rathaus und machten ihrem Unmut deutlich Luft. Am vergangenen Montagabend, knapp ein Jahr später, waren wieder rund zwei Dutzend Zuhörer bei der Stadtratssitzung dabei. Dieses Mal ohne Plakate, aber mit dem gleichen Interesse: Welche Auswirkungen hat der Bau der B16 neu für uns?

Roswitha Schömig, Bauoberrätin beim Staatlichen Bauamt Krumbach, stellte schon 2012 den überarbeiteten Vorentwurf vor. Darin wurden vor einem Jahr Änderungen und Forderungen des Stadtrates berücksichtigt. Wie berichtet, haben die Höchstädter im April 2011 eine gemeinsame Stellungnahme abgegeben. Nun ist der Vorentwurf fast fertig und bereit, um auf die Reise in Richtung Bundesministerium zu gehen, wie Schömig am Montag erklärte. In den vergangenen Monaten wurden unter anderem 24 Bohrungen entlang der angedachten sieben Kilometer gemacht, es erfolgten Abstimmungen mit Naturschutz- und Wasserschutzbehörden sowie Pläne für die Kostenschätzungen. Letzteres sorgte bei der Stadtratsitzung für Raunen in den Zuschauerreihen. „Momentan kommen wir auf Gesamtkosten in Höhe von rund 30 Millionen Euro“, so Schömig. Deutlich mehr als vor einigen Jahren. Die ersten Schätzungen beliefen sich damals auf rund 18 Millionen Euro. „Ob wir am Ende so viel brauchen, bleibt abzuwarten. Aber grundsätzlich dient solch ein Vorentwurf in erster Linie zur Kostenschätzung“, erklärte die Bauoberrätin. Im nächsten Schritt steht nun die Übergabe der Pläne und Unterlagen an das Bundesministerium, die oberste Baubehörde, an. Dort bleibt der Vorentwurf solange, bis er mit einem „Gesehen“ vermerkt wurde. Das könne bis zu zwei Jahre dauern, so Schömig. Nach Anfertigung der Planfeststellungsunterlagen beginnt das gleichnamige Verfahren. In dieser Zeit können Rechtsmittel eingelegt werden – von Privatleuten ebenso wie von Vertretern öffentlicher Belange. „Aber wir hoffen natürlich, dass es nicht passiert“, sagte Roswitha Schömig.

B16: 30-Millionen-Euro-Projekt

Während der Großteil der Stadträte hinter dem Vorentwurf der B16 neu steht, gibt es weiterhin Kritiker. Allen voran die gewählten Vertreter aus Deisenhofen.

Mehr lesen Sie in der Mittwoch-Ausgabe der Donau-Zeitung.

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