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Bürgerversammlungen

27.04.2015

B16-Ampel und Spielplätze

Emotionale Diskussion in Schwenningen

Nachdem Bürgermeister Reinhold Schilling in sachlich-entspannter Atmosphäre seinen Bericht zur Lage der Gemeinde bei der Bürgerversammlung im Gasthaus Haunstetter in Schwenningen abgegeben hatte, schien die anschließende Diskussion ebenso unaufgeregt und sachlich zu beginnen. Doch schon nach der ersten Wortmeldung aus dem Versammlungskreis regten sich die Gemüter im Saal.

Werner Kapfer bemängelte gegenüber dem Bürgermeister, dass es immer noch keinen gesicherten Fußgängerübergang an der B16 gebe, obwohl dies schon vor 20 Jahren zur Diskussion gestanden habe. Gemeindeoberhaupt Schilling verwies in seiner Antwort auf den Antrag für eine Ampel vor rund sieben Jahren an das Straßenbauamt in Krumbach, der jedoch abgelehnt worden sei. Als Gründe nannte das Straßenbauamt damals Standortprobleme sowie die nur sehr geringe Nutzung einer provisorisch aufgestellten Ampel. Er werde das Anliegen jedoch, wenn gewünscht, nochmals im Gemeinderat vorlegen. In einer weiteren Wortmeldung bemängelten Susi Dantele und Anette Herz vehement den Zustand des Spielplatzes in Schwenningen. Zum einen forderten sie einen Standortwechsel wegen der Nähe zur B16, zum anderen seien die hölzernen Spielgeräte derart morsch, dass es mehr als gefährlich sei, hier Kinder spielen zu lassen. Reinhold Schilling verwies auf seinen Sachvortrag, in dem er die Erneuerung der Geräte für beide Spielplätze der Gemeinde angekündigt habe. Dies habe jedoch nicht früher geschehen können, da die Personaldecke im Bauhof zu gering gewesen sei und auch die finanziellen Mittel in den vergangenen Jahren noch gefehlt hätten.

Den Vorschlag eines Standortwechsels werde er dem Gemeinderat unterbreiten. Franz Linder stellte die Frage nach dem weiteren Kiesabbau in Schwenningen und in einer Wortmeldung aus dem Versammlungskreis wurde die fehlende Umkleidekabine am Badesee kritisiert. Zum Kiesabbau sagte Reinhold Schilling, dass dieser im Jahr 1988 vertraglich geregelt worden sei und die Umkleidekabine stehe im Bauhof und werde demnächst aufgestellt.

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Bei der Bürgerversammlung in Gremheim wurde laut Bürgermeister Schilling der Biberdamm in einem Riedgraben angesprochen, der jedoch nach den Worten des Bürgermeisters entfernt werden wird.

In beiden Bürgerversammlungen bemühte der Bürgermeister in seinem Sachvortrag die Statistik. Demnach lebten in Schwenningen 930 und in Gremheim 583 Einwohner und geboren wurden im Jahr 2014 neun Kinder. Nach der Betrachtung der Haushaltzahlen für das laufende Jahr (die DZ berichtete) verwies der Bürgermeister auf die durchgeführten Maßnahmen in den beiden Ortsteilen im Jahr 2014.

„Im laufenden Jahr stehen noch weitere Sanierungen bei der Kläranlage und den Ortsstraßen an“, sagte Schilling, und zu den Flutpoldern gebe es nichts Neues. Daneben plane die Gemeinde die Teilnahme am Wärmeverbund der Firma Stangl und auch der weitere DSL-Ausbau stehe noch zur Diskussion.

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