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Kommunalpolitik

14.02.2012

B16: Deisenhofener sträuben sich

Die schwarze Linie zeigt den wahrscheinlichen Verlauf der B16 neu für Höchstädt. Renate Schömig, Bauoberrätin beim staatlichen Bauamt Krumbach, stellte den überarbeiteten Vorentwurf bei der Stadtratsitzung am Montag in Höchstädt vor. Viele Deisenhofener waren anwesend – und dagegen.

Vorentwurf für die Höchstädter Ortsumfahrung im Stadtrat vorgestellt

„Stoppt Landfraß“ steht groß auf dem Aufkleber in Form eines Stoppschildes. Gerhard Lindner senior hält es ganz hoch. Er und noch viele weitere Deisenhofener machten am vergangenen Montagabend bei der Höchstädter Stadtratsitzung ihrem Ärger Luft. Sie demonstrierten schon vor der Sitzung gegen den überarbeiten Vorentwurf für die B16 neu für Höchstädt. „Man bräuchte so viele Trassen, um den Verkehr zu mindern. Da bringt diese eine auch nichts“, schimpfte Gerhard Lindner senior. Er bemängelte, dass vor allem der Landverbrauch mit der Variante im Norden, wie sie im Dezember 2009 vom Bundesverkehrsministerium beschlossen wurde, viel zu hoch sei. „Und eine Entlastung bringt diese Trasse auch nicht“, so Lindner.

Damit sprach er Stadtrat Johann Jall, ebenfalls Deisenhofener, aus dem Herzen. Er wehrte sich am vergangenen Montag ebenfalls vehement gegen die B16-Pläne. „Glauben Sie wirklich, dass diese Sparvariante durchgeht? Aus Deisenhofener Sicht sicher nicht“, kritisierte er den Vorentwurf, den Renate Schömig, Bauoberrätin am staatlichen Bauamt Krumbach den Räten am Montag vorstellte. Wie berichtet haben die Höchstädter Fraktionen im April 2011 eine gemeinsame Stellungnahme für den ersten Plan des Vorentwurfs erarbeitet. Der neue Entwurf, mit Anregungen und Forderungen des Stadtrates, lag nun am Montag vor. „Wir nehmen jede Kritik ernst und tun wirklich alles Mögliche, um alle Wünsche mit einzubeziehen. Aber irgendwo gibt es nun mal Grenzen“, sagte Schömig.

Mehr dazu lesen Sie in der Mittwoch-Ausgabe der Donau-Zeitung.

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