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Gundelfingen/Lauingen

09.11.2018

B16: fast 200 Einwendungen

Die neue B 16 bei Dillingen (Blickrichtung Höchstädt im Hintergrund) ist an vier Stellen dreispurig.
Bild: Berthold Veh

Vor allem Verkehr und Lärm sind Thema. Und es gibt eine Einwendung vom Bund Naturschutz.

Der geplante B-16-Ausbau im Bereich Gundelfingen-Lauingen erregt die Gemüter. Bei der Regierung von Schwaben sind 192 Privateinwendungen eingegangen, teilt die Behörde auf Anfrage mit. Jeweils 155 und 25 haben einen gleichlautenden Inhalt. Dazu kommt eine Einwendung vom Bund Naturschutz.

„Inhaltlich richten sich die Einwendungen vor allem gegen die geplante Widmungsbeschränkung als Kraftfahrstraße, die Zunahme der Verkehrsbelastung und die damit verbundene Lärm- und Emissionsbelastung sowie den Flächenverbrauch für das geplante landwirtschaftliche Wegenetz“, heißt es vonseiten der Regierung.

Ist der Ausbau überhaupt notwendig?

Auch der Bund Naturschutz, Kreisgruppe Dillingen, kritisiert mehrere Punkte. Zum einen zweifelt die Umweltorganisation den Bedarf für einen dreispurigen Ausbau an. Die aktuellen Verkehrszahlen und auch die Prognose würden diesen in keinster Weise rechtfertigen.

Außerdem würde der Ausbau eine neue Fernverkehrsachse schaffen. Aus Gründen der Sicherheit und der Reduzierung des Flächenverbrauchs fordert der Bund außerdem, den landwirtschaftlichen Verkehr auf der B16 zu belassen. Eine Verbreiterung der Straße erhöhe außerdem das Kollisionsrisiko mit verschiedenen Tierarten. (ands, pm)

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