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15.06.2009

BN: Argumente der Gegner sprechen eher für die B 16-Bahntrasse

Höchstädt (pm) - Am Rande einer Veranstaltung des Bundes Naturschutz wurde dem Kreisvorsitzenden Dieter Leippert ein acht Seiten umfassendes Papier der Gegner der B 16-Bahntrassen-Varianten bei Höchstädt überreicht. Für Leippert ist es laut Pressemitteilung nachvollziehbar, dass auch die Bahntrasse ihre Gegner hat. Er weist ausdrücklich darauf hin, dass es das Recht eines jeden Bürgers sei, sich gegen eine geplante Straße vor seiner Haustüre zu wehren. Dieses Recht nehmen sowohl die Gegner einer möglichen Süd- wie auch Nordumfahrung zu Recht in Anspruch. Nichts anderes gelte für die Gegner der Bahntrasse. Jedoch sei das Papier der Bahntrassen-Gegner lediglich zur populistischen Stimmungsmache geeignet, weil es eine Aneinanderreihung von falschen Behauptungen darstelle. Zudem lasse es nachvollziehbare Argumente weitestgehend vermissen. "Sein Inhalt ist das Papier nicht wert, auf dem es gedruckt wurde", sagte Leippert.

Nicht auf dem Rücken des Umlandes

Der BN-Kreisvorsitzende gibt jedoch zu bedenken, dass Verkehr letztendlich zum Wesen einer Stadt gehört. Deshalb ist es für ihn nicht nachvollziehbar, dass die hieraus resultierenden Probleme auf dem Rücken des Umlandes gelöst werden sollen. Fairerweise sollte deshalb eine Nordumgehung nicht mehr diskutiert werden. Somit drehe sich, nachdem eine Südumgehung aus naturschutzrechtlichen Gründen nicht realisierbar sei, alles nur noch um eine Mitteltrasse zwischen Deisenhofen und der Stadt Höchstädt einerseits sowie die Bahntrassen-Varianten andererseits.

Die Gegner der Bahntrasse ignorierten die Fakten der unabhängigen Gutachter offensichtlich und führten Argumente an, die für und nicht gegen die Bahntrassen sprechen. So zeigen die offiziellen Untersuchungen eindeutig, dass eine Bahntrasse gegenüber einer Nord- und Mitteltrasse verkehrswirksamer sei. Hierdurch werde die Innenstadt stärker entlastet. Ebenso seien die Auswirkungen auf Natur und Umwelt und den Menschen selbst bei den Bahntrassen am geringsten.

BN: Argumente der Gegner sprechen eher für die B 16-Bahntrasse

Basierend auf Sportstätten-Verlagerung

Hierbei werde von einer Verlagerung der Sportstätten ausgegangen. Deshalb sei nur unter diesen Umständen eine Bahntrasse realisierbar. Eine Verlagerung der Sportstätten weg vom bestehenden Lückenschluss mit einem Fahrzeugaufkommen von nahezu 8000 Fahrzeugen könne nur im Interesse der aktiven Sportler sein. Nachdem die Bahntrasse mit Tunnel für den Menschen am verträglichsten sei, akzeptiere der BN einzig und allein die Realisierung dieser Trassenvariante.

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