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08.05.2015

Bald ist die neue Straße nach Berghausen fertig

Mit 730000 Euro schlägt dieses Projekt heuer zu Buche - weniger als geplant

Nicht zum ersten Mal stellt die Gemeinde Blindheim in ihren Haushalt Ausgaben für die geplante Park- & Ride-Anlage in ihren Haushalt ein. So schlägt dieser Bau auch im Etat 2015, der am vergangenen Dienstag bei der Sitzung vom Gemeinderat einstimmig verabschiedet wurde, mit 233000 Euro zu Buche. Und wenn es nach Bürgermeister Jürgen Frank geht, soll die Anlage entlang der Bahnschienen in diesem Jahr auch endlich errichtet werden – zumindest mit dem Bau angefangen werden. Frank: „Es kommt draußen immer so an, als ob wir nichts tun. Das ist aber wahrlich der falsche Eindruck. Wir hängen einfach in der Luft, weil die Zusammenarbeit mit der Bahn mühsam ist.“ Zwar habe der Gemeinderat noch keine Entscheidung gefällt, welche Variante – mit oder ohne Wendeschleife – entstehen soll, aber im ersten Schritt brauche es einen Gestattungsvertrag mit der Bahn, um nahe an die Schienen anbauen zu können. „Ich gehe davon aus, dass es sich um Formalitäten handelt. Aber ohne diesen Vertrag können wir nicht loslegen“, erklärt Frank.

Seit Wochen versuche er diesen auf den Weg zu bringen. Parallel könne dann eine Förderung beantragt und nach dem Beschluss seiner Räte auch mit den Ausschreibungen begonnen werden. „Ich bin trotzdem zuversichtlich, dass wir im Herbst anfangen können“, so Frank. Definitiv fertiggestellt wird heuer dagegen der Straßenbau mit Kanal von Wolpertstetten nach Berghausen. Mit insgesamt 730000 Euro das teuerste Projekt – und eines der aufwendigsten in den vergangenen Jahren. Im Sommer will Jürgen Frank deshalb eine große Einweihung feiern. „Das ist wirklich alles sehr gut gelaufen und wir haben auch viel weniger Kosten als gedacht gebraucht“, sagt der Bürgermeister.

Ein weiterer großer Brocken im Haushalt 2015 ist der Erwerb von Bauland bzw. Flächen – 300000 Euro sind eingestellt. Auch wenn Verhandlungen mit Grundstückseigentümern aktuell recht schwierig seien, wie Frank erzählt. Dennoch wolle er dran bleiben, denn sowohl in Blindheim als auch in Unterglauheim werde Bauland gebraucht. Dabei wolle der Bürgermeister aber nicht die Innenentwicklung der Dörfer vernachlässigen. Weitere 60000 Euro will die Gemeinde heuer für Straßenunterhalt ausgeben. Frank sagt, dass in den vergangenen Jahren wenig gemacht worden sei, nun unbedingt einige Schäden in Straßen behoben werden müssen – Feldwege nicht inklusive. Ein Zeichen wollen Frank und sein Gemeinderat auch beim Thema Flutpolder setzen: 5000 Euro sind dafür im Haushalt bereitgestellt. „Wir wissen nicht, was auf uns zukommt, wir wollen aber vorbereitet sein.“

Für all diese und noch mehr Projekte muss Blindheim keine Schulden aufnehmen. Dafür werden 500000 Euro aus den Rücklagen entnommen. Frank: „Uns bleiben dann immer noch Rücklagen in Höhe von rund 600000 Euro und wir machen keine Schulden. Ich denke, wir stehen sehr gut da.“

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