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Mörslingen

21.01.2020

Bares für Rares: Das ist der Armreif wert

Diesen Armreif versteigerten Cathryn Küppers und ihre Oma Irmgard Ketturkat bei „Bares für Rares“ mit Horst Lichter.
Foto: Cathryn Küppers

Plus Irmgard Ketturkat aus Mörslingen beeindruckt Horst Lichter aber mehr mit etwas anderem.

Das war vielleicht spannend – was ist der Armreif von Irmgard Ketturkat aus Mörslingen denn nun wert? Sie und ihre Enkelin Cathryn Küppers waren zu Gast in der ZDF-Sendung „Bares für Rares“ mit Horst Lichter, die am Dienstag ausgestrahlt wurde.

Mit welchem Schmuckstück Irmgard Ketturkat teilnimmt

Gleich zu Beginn der Trödelshow hatten die beiden Gäste aus dem Landkreis Dillingen ihren Auftritt und stellten den Armreif vor, den Ketturkat von einer Tante bekommen hatte (wir berichteten). Während Expertin Heide Rezepa-Zabel das Schmuckstück begutachtete, plauschte Horst Lichter mit den beiden Besucherinnen. Und lobte die 75-jährige Ketturkat: „Du hast eine ganz bezaubernde Brille an, wenn ich das sagen darf, die steht dir ausgesprochen gut“.

Dann bemerkte er ein Piercing im Gesicht der Großmutter über dem linken Auge. Sei dieses Thema in dem Alter denn nicht durch, meinte der Starkoch. „Nein, noch lange nicht“, sagte Ketturkat und lachte. Ihre Oma sei eine der rüstigsten Rentnerinnen, die es gibt, sagte Cathryn über die 75-Jährige – die bis vor einem Jahr selbst ein Piercing-Studio hatte. „Watt?“, entfuhr es da Lichter.

Wie viel der Schmuck aus Mörslingen wert ist

Ketturkat erzählte, dass sie das Studio lange und gern betrieben hatte. Doch inzwischen würde an jeder Ecke ein Weiteres eröffnet. Und im Alter von 75 Jahren habe sie beschlossen, das sei jetzt für sie erledigt. Lichter lobte Ketturkat, sie sei eine beeindruckende Persönlichkeit. Rezepa-Zabel beschrieb den Diamantreifen den beiden Besucherinnen detailliert.

Und was ist der Schmuck wert? Aufgrund zweier Stempel taxierte die Expertin das Stück auf die 1880er Zeit. Den Zustand des Diamantreifens mit 583er Gold beschrieb die Expertin als hervorragend: Materialwert 560 Euro, Marktwert 700 bis 800 Euro. Da strahlten die Augen von Ketturkat und ihrer Enkelin. „Wunschpreis wären mindestens 500 Euro“, sagte die 75-Jährige. „Ich hatte schon ein schlechtes Gewissen, dass ich ihn verkaufe. Deswegen fahren wir mit dem Geld nach Estland, wo meine Tante her war.“ Vier der drei Händler zeigten im Anschluss auf Anhieb Interesse und boten 800 Euro. Eine Händlerin erhöhte auf 900 Euro. Nachdem Ketturkat ihre Reisepläne kundgetan hatte, ging ein Händler auf 1000 Euro. Höher bot keiner. Und die beiden Frauen sagten „Ja!“.

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