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Helferfest

13.04.2018

Bauernverband mit „beispielhafter Mannschaftsleistung“

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Durch den Losverkauf auf der WIR hat der BBV einen Reingewinn von 1000 Euro für die Kartei der Not erzielt. Die Spende übergaben (von links) Kreisgeschäftsführer Eugen Bayer, Kreisbäuerin Annett Jung und Kreisobmann Klaus Beyrer.
Bild: Bunk

Einsatz der Landfrauen und Jungbauern auf der WIR bringt 1000 Euro für die Kartei der Not

 Stolze 1000 Euro hat der BBV-Kreisverband Dillingen der Kartei der Not, dem Leserhilfswerk unserer Zeitung, gespendet. Zusammengekommen war der Betrag, den Kreisgeschäftsführer Eugen Bayer, Kreisbäuerin Annett Jung und Kreisobmann Klaus Beyrer im Rahmen des Helferfests im Landgasthof Stark in Gottmannshofen übergaben, durch den Losverkauf auf der Regionalschau WIR in Dillingen. Als eine beispielhafte Mannschaftsleistung bezeichnete Klaus Beyrer in seinem Rückblick den Auftritt des Kreisverbands auf der Ausstellung und dankte den zahlreichen Frauen, die zum Helferfest gekommen waren. Namentlich begrüßte er Kreisbäuerin Annett Jung, ihre Stellvertreterin Gabi Schmid und Ehrenkreisbäuerin Angela Rieder sowie das Team der Geschäftsstelle mit Verena Schön. Erstmals haben sie die komplette Bewirtung im Frühlingszelt gestemmt.

Dabei war die größte Herausforderung laut Eugen Bayer, genügend Ehrenamtliche zu finden, welche fünf Tage lang zusammengeholfen haben, die Besucher zu bewirten. Außer mit Kaffee und Kuchen versorgten die Landfrauen die Gäste mit einem kompletten Essen und natürlich Getränken. Da half die Jungbauernschaft mit, deshalb waren die jungen Landwirte ebenfalls beim Helferfest dabei. Mehr als 50000 Besucher kamen zu der Messe, wie Beyrer betonte. Viele von ihnen wurden vom BBV bewirtet. Das Wichtigste dabei war für ihn: „Wir hatten frei von Emotionen die Gelegenheit, den Leuten zu vermitteln, was Landwirtschaft 2018 bedeutet, was es heißt, eine Landwirtschaft nachhaltig zu betreiben und über Generationen weiterzugeben.“ In einer Zeit, wo Landwirte permanent im Fokus der Öffentlichkeit stünden und mit viel Unwissen über sie gesprochen werde, in einer Gesellschaft, die permanent wachse, gebe es wenige solche Gelegenheiten.

Jeder an seinem Platz habe auf der WIR zu der bespielhaften Mannschaftsleistung beigetragen, dankte Beyrer. „Alle haben an einem Strang gezogen, sonst wäre es nicht möglich gewesen, so ein Event zu stemmen.“

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BBV-Kreisgeschäftsführer Eugen Bayer betonte, dass jeder, der beim Essen und Trinken heimische Produkte konsumiert, die Bauern vor Ort unterstützt. Eine besondere Art der Unterstützung braucht zurzeit auch Sabrina Mair aus Münster im Donau-Ries-Kreis. Die gelernte Landwirtin und Technikerin für Landbau ist auch noch Steuerfachangestellte und vielen Landwirten bekannt, weil sie in der BBV-Geschäftsstelle in Donauwörth in der Steuerstelle arbeitet. Um Unterstützung bat die 24-Jährige die Anwesenden an diesem Abend allerdings, weil sie Bayerische Bierkönigin werden möchte. „Die nette junge Kollegin hätte verdient, dass sie es schafft“, ist für Eugen Bayer klar. Und da in Schwaben der Anbau von Brauweizen und Braugerste Tradition habe, unterstütze jeder, der heimisches Bier trinke, auch die Landwirtschaft vor Ort.

Wer Sabrina Mair unterstützen möchte, kann bis zum 25. April seine Stimme abgeben. unter

www.bayrisch-bier.de/bayerische-bierkoenigin/wer-soll-bayerische-bierkoenigin-2018-2019-werden

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