1. Startseite
  2. Lokales (Dillingen)
  3. Bayerns Landwirtschaftsministerin kommt nach Dillingen

Dillingen

08.09.2018

Bayerns Landwirtschaftsministerin kommt nach Dillingen

Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber kommt nach Dillingen.
Bild: Julian Leitenstorfer Photographie, Archivbild

Michaela Kaniber öffnet die Erntesaison mitten in der Dillinger Innenstadt. Ihr Besuch hat einen besonderen Hintergrund.

Die Bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber kommt nach Dillingen. Mitten in der Königstraße wird sie sich den Fragen des Bayerischen Bauernverbandes des Landkreises stellen. Hintergrund der Veranstaltung: Am kommenden Dienstag, 11. September, ist nicht nur Schulanfang, sondern auch der Start der Erntesaison. Zu diesem Anlass wollen die Landwirte in der Region den Menschen zeigen, was das bedeutet: „Wir säen, ernten, pflegen, füttern, der Verbraucher kocht, konserviert, veredelt, genießt“, fasst Eugen Bayer, Geschäftsführer des BBV im Kreis Dillingen, zusammen. „Und was wir nicht säen, können wir auch nicht ernten.“ Dieser Zusammenhang soll den Menschen wieder nähergebracht werden.

Wenn Sie schon immer mal wissen wollten, wie Hafer aussieht...

Auch Direktvermarkter werden sich an der Aktion am Dienstag beteiligen, fügt Kreisbäuerin Annett Jung hinzu. Sie freut sich besonders, dass die Bayerische Landwirtschaftsministerin kommt. „Das war ein großes Glück.“ Mit Pavillon und Biertischgarnitur soll vor der Dillinger Sparkasse in der Königstraße eine gemütliche Atmosphäre geschaffen werden. Dazu werden Kartoffeln, Kürbisse, Weizen gezeigt. Gemüse der Saison können die Zuschauer ebenso mitnehmen wie Postkarten mit Infos über die verschiedenen Getreidearten. „Und wo der BBV ist, gibt es auch immer etwas zu essen“, verspricht Annett Jung und lacht. Zwetschgendatschi und Apfelkuchen würden ja auch gut zur aktuellen Ernte passen.

Die Ministerin wird symbolisch Weizen pflanzen

Die Landwirtschaftsministerin wird ein Grußwort halten, Fragen beantworten und symbolisch Weizen säen: 450 Körner auf einen Quadratmeter Boden. Damit soll auch gezeigt werden, dass täglich guter Ackerboden für Bauprojekte verlorengeht, ergänzt Kreisobmann Klaus Beyrer.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Was, wenn die Ernte mehrere Jahre hintereinander ausfällt?

Der Bayernpakt, der am Dienstag zwischen Staatsregierung, Bauern- und Waldverbänden geschlossen wurde, setze da laut Kreisbäuerin Jung ein gutes Zeichen: Der Pakt soll das landwirtschaftliche Eigentum stärken, etwa bei überregionalen Planungen wie Hochwasserschutz. Flächenverbrauch und Klimawandel stehen laut Kreisbäuerin in direktem Zusammenhang. In vielen Regionen Norddeutschlands ist die Ernte laut Bayer heuer komplett ausgefallen. „Die Menschen merken das nicht, weil die Vorräte voll sind. Aber wenn so etwas mal zwei oder drei Jahre lang hintereinander passiert…“ Eine sichere Ernte sei eben keine Selbstverständlichkeit, fügt Beyrer an. Die Aktion des Bauernverbandes dauert am Dienstag, 11. September, von 14 bis 16 Uhr.

Lesen Sie dazu auch:

"Bayern soll Bauernland bleiben"

Themen Folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Lesen Sie dazu auch
DSC_2452.JPG
Kommentar

Vier Spuren für B16? Ein guter Vorschlag mit Schwächen

ad__starterpaket@940x235.jpg

Webseite und App freischalten!

Die schnellsten Lokalnachrichten - live,aktuell und multimedial.
Alle Online-Inhalte auf allen Endgeräten zu jeder Zeit, mtl. kündbar.
Damit sind Sie daheim und im Büro immer auf dem Laufenden.

Zum Web & Mobil Starterpaket