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10.10.2019

Beim Aufspiel’n springt der Funke über

Tosenden Applaus erhielten die „Original-Bayerisch-Schwaben“: (von links) Helmut Ruder, Angelo und Hannes Angermeyer aus Burtenbach.
Bild: IG

Gäste im Vereinsheim in Hausen sind aus dem Häuschen

Einen großen Erfolg mit „Aufspiel’n beim Wirt“ in ihrem Vereinsheim konnte die Interessengemeinschaft Hausen verbuchen. Besonders erfreut war Vorsitzende Anne Vogel, dass dies im Rahmen der Kulturtage des Landkreises Dillingen ein solch gelungener Abend wurde. Dies war den zahlreichen Akteuren, aber auch dem großen Andrang von Besuchern zu verdanken, der die Kapazitäten des Vereinslokals an seine Grenzen brachte.

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Stimmung und gute Laune waren sowohl der abwechslungsreichen Musik als auch der unterhaltsamen Moderation durch Peter Frindt zu verdanken. Gekommen war Altmeister Erich Klaus mit seiner Steirischen Harmonika. Er überraschte die Gäste mit alten Liedern, die er schon vor 80 Jahren mit seinem Vater gespielt hatte. Wolfgang aus Neuburg und Siggi aus Hohenaltheim hatten sich schon mehrere Male zu einem Duo zusammengefunden und brillierten mit Akkordeon und Gitarre professionell mit böhmischen Werken. Die Brüder Güntner traten zusammen mit Hans-Dieter Prifling als neu formierte Stubenmusik auf. Mit ihren gekonnt vorgetragenen Stücken zeigte die Gruppe, wie vielseitig Saitenmusik sein kann. Vor allem die Stücke mit Hawaiigitarre hatten es ihren Fans angetan. Ein besonderes Schmankerl bot die Volkstanzgruppe aus Allmannshofen, die auch das Publikum animierte, erste Schritte des „Boirischen“ mitzumachen sowie Rosemarie Gruner mit Gedichten von Georg Ried vom Musikantenhimmel und einer Hommage an unsere Heimat.

Den Saal zum Kochen brachten die fünf „Häcklbuam“ aus Sontheim und die „Original-Bayerisch-Schwaben“ Angelo, Hannes und Helmut aus Burtenbach. Bereits bei den ersten Klängen der Vollblutmusiker klatschten und sangen die Besucher begeistert mit. Durch den besonderen Klang der teilweise selbst gebauten Musikinstrumente, witzige Einlagen und gesanglichen Höchstleistungen sprang der Funke auf die Gäste über, die schunkelten, tanzten oder einfach nur staunend zuhörten. Gegen Mitternacht bat Moderator Frindt alle Musiker zum Finale. Mit tosend erklatschten Zugaben und dem Schlusslied „Sierra Madre“ endete ein rundum gelungener Abend viel zu schnell. (pm)

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