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Besuch

15.01.2020

Berufliche Bildung stärken

Staatssekretärin Anna Stolz informierte sich an der Höchstädter Grundschule über den Alltag der Schüler.
Foto: Jonathan Mayer

Staatssekretärin Anna Stolz besichtigt Höchstädter Schulen – und spricht sich für das Modell Flexklasse aus

Es sei ihr eine „Herzensangelegenheit“, regelmäßig Schulen zu besuchen, sagte Anna Stolz, Staatssekretärin im bayerischen Kultusministerium. Am Dienstag war sie auf Einladung ihres Parteikollegen und Landtagsabgeordnetem Johann Häusler (Freie Wähler) in der Grund- und Mittelschule sowie im Schulzentrum in Höchstädt, um sich ein Bild von der Lage vor Ort machen zu können.

Im Fokus des Besuchs stand das Thema berufliche Bildung. So besuchte Stolz etwa eine Berufsorientierungsklasse. Die Schüler erklärten ihr aktuelles Projekt: Sie beschäftigten sich mit vier Unternehmen aus der Region – und welche Berufe dort erlernt werden können. Durch Praktika konnten so manche schon Erfahrungen im Arbeitsleben sammeln und ihren Traumjob finden: Eine Schülerin möchte etwa Altenpflegerin werden, die andere interessiert sich für eine Lehre zur Friseurin.

In der sogenannten Flexklasse der Grundschule, in der Schüler jahrgangsübergreifend weitgehend individuell lernen können, schaute sie so manchen Schülern über die Schulter.

Zugleich stärkte sie noch einmal ihre Unterstützung für das Modell, das oft als lernerfolgshemmend kritisiert wird: „Unsere wissenschaftlichen Auswertungen zeigen, dass das Modell den Lernerfolg sogar steigert“, so Stolz.

Im Hintergrund des Besuchs steht auch die geplante Sanierung der Schulgebäude, deren Kosten sich laut aktueller Planung auf 21,5 Millionen Euro belaufen. Stolz machte sich ein Bild vom Zustand des Gebäudes, den Schulleiter Helmut Herreiner so beschrieb: „Man erkennt den Charme der 70er- und 80er-Jahre.“ Wie viel Geld der Freistaat zur Sanierung beisteuern wird, steht aber noch nicht fest. Auf Nachfrage verwies Stolz auf das Finanzministerium. Eine Entscheidung soll in den kommenden Monaten fallen.

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