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Zuchtviehmarkt Wertingen

23.03.2019

Besamungsstationen ersteigern beim Markt in Wertingen vier Bullen

Besamungsstationen haben beim Markt in der Wertinger Schwabenhalle vier Zuchtbullen (Symbolfoto) ersteigert.
Bild: Ingo Wagner/dpa

In Wertingen wird ein „Martin“-Sohn für 9600 Euro verkauft. Das Angebot in der Schwabenhalle war umfangreich.

Beim Zuchtviehmarkt in Wertingen versprach das umfangreiche Angebot im Marktkatalog bereits vorab eine breite Auswahl an Jungkühen und Zuchtbullen.

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Aus dem großen Verkaufskontingent von 16 vorgestellten und gekörten Bullen sicherten sich die anwesenden Besamungsstationen vier vielversprechende Jungvererber. Den Tageshöchstpreis erreichte dabei ein natürlich hornloser „Martin“-Sohn vom Betrieb Böhm aus Oppertshofen. Nach spannendem Winkerduell sicherte sich die Besamungsstation Greifenberg diesen interessanten Bullen für ein Gebot von 9600 Euro.

Ein "Remmel"-Sohn kommt zur Besamungsstation Höchstädt

Ein von Anton Aumiller aus Merching aufgezogener „Imperativ“-Sohn tritt ebenfalls die Reise nach Greifenberg an. Die Bayern Genetik ersteigerte einen „Klose“-Sohn vom Betrieb Hirschbeck aus Huisheim. Zum Verkauf wurde er von Hubert Kapfer, Unterglauheim, angeboten. Im heimischen Gebiet bleibt ein interessanter „Remmel“-Sohn vom Betrieb Kraus GbR aus Deubach; er geht zur Besamungsstation nach Höchstädt. Die in den Natursprung verkauften Bullen konnten ebenfalls in Zuchtpapier und Entwicklung voll überzeugen, sie erhielten Gebote von 1750 bis 2800 Euro. Vier Bullen erhielten kein Gebot.

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Das große Verkaufsangebot von 67 Jungkühen stellte mit einem durchschnittlichen Tagesgemelk von 31,0 Kilogramm eindrucksvoll die Leistungsbereitschaft der Rasse Fleckvieh unter Beweis. Auch im Erscheinungsbild konnten die allermeisten Jungkühe die anwesenden Käufer überzeugen. In der Folge gestaltete sich der Marktverlauf durchgängig flott. Über alle Wertklassen hinweg wurden die Kühe zwischen 1000 Euro und 2500 Euro gehandelt. Das durchschnittliche Gebot aller verkauften Jungkühe lag bei 1672 Euro. Die besonders körperhaften und exterieurstarken Tiere fanden reißenden Absatz, gleich mehrere Interessenten hatten sich diese zur Zielgruppe auserkoren. So erreichten auch bei diesem Markt wieder zwölf Jungkühe Gebote von 2000 Euro und mehr.

Einige Kühe mit groben Mängeln in den funktionellen Merkmalen mussten hingegen Preisabschläge in Kauf nehmen oder erhielten kein Gebot.

Das Angebot an weiblichen Zuchtkälbern war gering

Das extrem geringe Angebot an weiblichen Zuchtkälbern von 33 Stück fand ebenfalls reges Kaufinteresse. Ein deutlicher Anstieg der Notierung auf 3,65 Euro netto pro Kilogramm Lebendgewicht war das Ergebnis dieses kleinen Verkaufskontingents. Lediglich ein Kuhkalb wurde zum angebotenen Preis nicht abgegeben, der Rest wurde vollends verkauft und konnte den Bedarf nicht im Ansatz decken.

Männliche Kälber zur Weitermast wurden bereits am Vortag versteigert. Auch bei den Bullenkälbern hat sich der Preisdruck entspannt und der Durchschnittspreis zog merklich an. Bei extrem hohem Durchschnittsgewicht von 99 Kilogramm erhielten die Kälber im Schnitt 4,98 Euro netto pro Kilogramm.

Preisabschläge für überschwere Kälber

Die überschweren Kälber mussten Preisabschläge in Kauf nehmen. Kälber über 120 Kilogramm konnten lediglich einen Kilopreis von 4,29 Euro netto für sich verbuchen. Wüchsige Kälber im Gewichtsbereich zwischen 85 und 100 Kilogramm lagen durchweg über fünf Euro pro Kilogramm.

Die nächsten Nutzkälbermärkte finden am Dienstag, 26. März, und Dienstag, 9. April, statt. Der nächste Zuchtvieh- und Zuchtkälbermarkt ist am Mittwoch, 17. April. Marktanmeldungen oder Kaufaufträge beim Zuchtverband unter Telefon 08272/8006180. (pm)

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