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Dillingen

14.06.2018

Besondere Stunden in der Luitpold-Kaserne

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Bei der Fahrzeugschau zeigten die Kasernenbesucher der Lebenshilfe großes Interesse am Richtfunkfahrzeug mit der bis zu 34 Meter hohen Antennenmastanlage.
Bild: v. Weitershausen

Behinderte aus Dillingen, Wertingen und Nördlingen erhalten einen Blick ins Soldatenleben

Rund 87 Behinderte der Lebenshilfe Dillingen, Wertingen und Nördlingen hatten sich mit ihren Begleitern in der Dillinger Bundeswehr-Kaserne beim Informationstechnikbataillon 292 eingefunden, um mit jungen Soldaten einen „Tag der Begegnung“ zu erleben.

Zur Eröffnung der mittlerweile schon 34. Veranstaltung dieser Art betonte der stellvertretende Bataillonskommandeur Peter Hindemann, dass dieses Treffen von Behinderten und Soldaten in der Dillinger Luitpold-Kaserne Tradition sei. Die Soldaten freuten sich auf diesen Tag, und es mache ihnen immer wieder Spaß, die Stationen für ihre Besucher aufzubauen.

In diesem Jahr hatten die Soldaten der 5. Kompanie, angeführt von Kompaniechef Maximilian Schuh und Hauptfeldwebel Anton Kravzow vier Stationen für ihre Gäste der drei Lebenshilfeeinrichtungen aufgebaut. So hatten die Besucher die Möglichkeit, eine Fahrzeugschau des Bataillons, eine Feuerlöschstation aktiv zu besichtigen sowie einen Geschicklichkeitsparcours in der Sporthalle zu bewältigen und sich an einem Menschenkicker zusammen mit ihren gastgebenden Soldaten zu messen. „Heute können wir einen interessanten Blick über den Zaun in das Kasernenleben der Soldaten werfen“, sagte Dillingens Lebenshilfe-Geschäftsführer Dominik Kratzer, wofür er den Verantwortlichen des Bataillons ausgesprochen dankbar sei. „Solch eine Aktion ist nicht selbstverständlich“, sagte Kratzer und so sei es mehr als bemerkenswert, dass dieser Tag der Begegnung bereits zum 34. Mal stattfinde. Trotz des windigen Wetters mit zeitweiligem Nieselregen hatten die Behinderten große Freude mit den Soldaten und zeigten sich daran interessiert, was für sie vorbereitet worden war. Klar, dass auch ein gemeinsames Mittagessen auf dem Dienstplan vorgesehen war wie am Nachmittag Kaffee und Kuchen. Zuvor hatten die Besucher der Lebenshilfe zwischen den einzelnen Stationen die Möglichkeit, in einem Mannschaftswagen der Bundeswehr das Kasernengelände zu besichtigen. Bei der Verabschiedung war zu erkennen, dass sich über den Tag hinweg großes Vertrauen zwischen den Soldaten und ihren Gästen aufgebaut hatte, was besonders daran zu erkennen war, dass viele Behinderte Hand in Hand mit ihren Gastgebern zu ihren Fahrzeugen gingen.

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