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Höchstädt

11.08.2020

Bewertungsstelle in Höchstädt: Es fehlt nur noch ein Vordach

Der Außenbereich der Bewertungsstelle ist fertig (von links): Erna Brennauer, Ulrich Blickle, Georg Winter und Roswitha Schömig.
Bild: Büro Winter

Plus Der Außenbereich rund um die Bewertungsstelle in Höchstädt ist fertiggestellt – und gefällt. Auch der viel diskutierte Steg wird angenommen, wie Abgeordneter Winter sagt.

Am Parkplatz fehlt noch ein wenig Grün. Die Blumenwiese ist aber bereits angelegt. Und auch die restliche Beleuchtung wurde angebracht. Einzig die städtische Fläche hat aktuell noch Humus. Aber dann, so sagt es Landtagsabgeordneter Georg Winter, ist aus seiner Sicht der Außenbereich der Bewertungsstelle des Finanzamts München in Höchstädt fertiggestellt.

Bewertungsstelle Höchstädt: Projekt ist (fast) abgeschlossen

Es gebe noch den Wunsch nach einem Vordach auf der Westseite und „der Hausmeister hat sicher auch ein paar Anregungen“, so Winter weiter. Dennoch: Es ist fertig.

Die viel diskutierte und auch oft kritisierte Verlagerung der Behörde in die kleine Donaustadt – mit allem Drum und Dran. Gearbeitet wird schon längst in dem Gebäude, laut Winter sind mehr als 60 Mitarbeiter vor Ort in Höchstädt. Im September soll sogar zusätzlich Personal eingestellt werden. „Insgesamt ist alles sehr ordentlich geworden“, sagt der Landtagsabgeordnete. Dabei bezieht er das ganze Areal rund um die Bewertungsstelle mit ein. Die Straße „An der Bleiche“ ist fertig, der Steg zum Schloss auch, und nun der Außenbereich. Es füge sich sehr gut ins Ambiente, und die bisherigen Rückmeldungen, die er erhalten haben, seien durchweg positiv. Auch zum Steg.

Kontroverse um barrierefreien Steg

Wie berichtet, sorgte der barrierefreie Steg, der den Zugang von der Bewertungsstelle aus zum Höchstädter Schloss ermöglicht, für eine Kontroverse. Karl Uhl, Rentner, Kreisheimatpfleger im Landkreis Donau-Ries und ehemals Architekt des Staatlichen Bauamts Augsburg, hält das Bauwerk für einen Irrweg und beklagte die „Veruntreuung von Staatsmitteln“. Die Kritik richtete sich gegen den CSU-Landtagsabgeordneten Winter, den Uhl für den Planer des Projekts hält. Das Staatliche Bauamt Krumbach wies Uhls Kritik in allen Punkten zurück.

In den vergangenen Monaten wurde die Baumaßnahme im Außenbereich fortgeführt. Der Südhang wurde wiederhergestellt, Parkflächen und der Verbindungsweg zur Bleiche sind fertig. Zwischenzeitlich konnte auch die fehlende Beleuchtung an der Westseite ergänzt sowie die Verknüpfung mit der Schlossbeleuchtung im Interesse der Sicherheit durchgeführt werden. Davon haben sich Winter, Ulrich Blickle, Leitender Baudirektor und Chef des Staatlichen Bauamts Augsburg, Erna Brennauer, Fachbereichsleiterin am Staatlichen Bauamt Krumbach, sowie Roswitha Schömig, Leiterin der Planungsabteilung beim Bauamt Krumbach, vor kurzem ein Bild gemacht.

Dank an den Baudirektor

Winter dankte Baudirektor Blickle, der sich angesichts des Engpasses am Krumbacher Amt 2012 bereit erklärt hatte, die Projektplanung sowie die Vorlage für den Haushaltsausschuss durch das Staatliche Bauamt Augsburg erstellen zu lassen.

Dank der damals zügigen Ausführung war es möglich, bereits ein Jahr nach der Verlagerungsentscheidung durch den damaligen Finanzminister Markus Söder die Zustimmung des Haushaltsausschusses für das über Elf-Millionen-Euro-Projekt einzuholen. (mit pm)

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