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Blindheim

16.06.2018

Blindheimer sorgen für Überraschung in Frankreich

Das Treffen in Frankreich kam auf beiden Seiten gut an. Im Bild: (von links) Daniel Boisbouvier, Zweiter Bürgermeister von Marigné, Alain Foucher, Zweiter Bürgermeister Soeurdres, Céline Pinard, Vertreterin von André Chesneau, Zweiter Bürgermeister Cherré, Blindheims Bürgermeister Jürgen Frank, Patrice Guilbert, Bernhardine Leinweber, Vorsitzende der Partnerschaftskomitees, und Schulleiterin Marine Lucas.
Bild: Jürgen Leinweber

Gesellige Reise zu Gastfamilien im Nordwesten des Nachbarlandes.

„Vive le jumelage – es lebe die Partnerschaft“! Diesen freudigen Ausruf konnte man bereits am ersten Abend vernehmen, als über 50 Reiseteilnehmer aus Blindheim und Umgebung, darunter auch Bürgermeister Jürgen Frank mit Familie, nach einer langen und anstrengenden Busfahrt von ihren Gastfamilien in Empfang genommen wurden. Bereits zum siebten Mal hatte sich eine Gruppe aus Schwaben auf den Weg ins Dept. Maine et Loire im Nordwesten Frankreichs gemacht, um die bereits im Jahr 1994 geknüpften Kontakte zu den drei Partnergemeinden Marigné, Cherré und Soeurdres zu vertiefen.

Besonders erfreut zeigte sich das der Gemeinde Blindheim unterstellte Partnerschaftskomitee unter Leitung von Bernhardine Leinweber, dass sich dieses Mal viele Kinder und Jugendliche mit auf die Reise gemacht hatten. In der neuen Gemeindeverwaltung in Champigné wurden die Besucher von Maryline Lézé empfangen, Bürgermeisterin der neu gebildeten Großgemeinde „Les Hauts d’Anjou“, in welche die drei Partnergemeinden zusammen mit vier anderen Kommunen 2017 Jahr eingegliedert wurden. Die bisherigen Gemeindevertreter, Daniel Boisbouvier (Marigné), Alain Foucher (Soeurdres) und André Chesneau (Cherré) fungieren nun bis zur Neuwahl 2020 als stellvertretende Bürgermeister.

Die Gelegenheit, Danke zu sagen für diese Verbindung und um Frieden zu bitten für Europa und die Welt, bot sich beim gemeinsamen Gottesdienst in der Kirche von Marigné, bevor Gastgeber und Gäste zum Festabend in der dortigen Sporthalle aufbrachen. Dort sorgten die deutschen Besucher im Alter von 7 bis fast 70 Jahren für eine besondere Überraschung, als sie in bayerischer Tracht um einen von Josef Stiegler gefertigten und mit deutsch-französischen Bändern geschmückten Maibaum tanzten. Die Choreografie für die beiden Tanzeinlagen hatten die jugendlichen Mitreisenden Maria und Stefanie Kapfer übernommen. Zum Schluss dankte Bürgermeister Jürgen Frank seinen Amtskollegen und den beiden Komitees für die erfolgreiche Organisation des Treffens sowie Hélène Audibert für ihre Unterstützung bei den Übersetzungen. Mit dem „Te deum“, gespielt von einem Bläserquintett unter der Leitung von Simone Feldengut, dem erneuten Ruf „Vive le jumelage!“ und der Einladung zum 20-jährigen Partnerschaftsjubiläum im Jahr 2020 in Blindheim, endete die harmonische deutsch-französische Begegnung. (pm)

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