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Gundelfingen

13.09.2013

Blumige Werbung für die Gärtnerstadt

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9 Bilder
Blumen und Handel – das verbindet die Get in Gundelfingen in diesem Jahr auf dem Gelände des Gartenlands Wohlhüter. Trotz zwischenzeitlicher Schauer kamen am Freitag schon zahlreiche Besucher.

 Bereits am ersten Ausstellungstag kamen zahlreiche Gäste nach Gundelfingen

Von Katharina Gaugenrieder

Gundelfingen Mit der Heckenschere in der Hand rückt Christoph Dauser dem Baum zu Leibe. Ein ums andere Ästchen rieselt auf den Boden. Der Reistinger ist zufrieden. Zu Hause hat er schon eine Heckenschere. Aber so eine wie diese mit Akkubetrieb, die fehlt ihm noch. Bei den Demo Days, die in diesem Jahr auf der Gundelfinger Get zum ersten Mal stattfinden, kann er das gute Stück einmal ausprobieren. Ein paar Meter weiter probiert sich auch Siegfried Ruder aus Burgau. Und zwar in einer ganz besonderen Art der Fortbewegung. Mit dem Segway fährt der 72-Jährige vor den Ausstellungshallen auf und ab. „Auf der ersten Runde war es noch ein bisschen kitzlig. Aber wenn man ein bisschen gefahren ist, dann kriegt man den Dreh schon raus“, sagt Ruder, der sich später noch im Sensenmähen schulen lassen will.

Genau das ist es, was für Rainer Hönl, Vorsitzender der Gundelfinger Wirtschaftsvereinigung, das Erlebnis Get ausmacht. Seit 1999 findet sie bereits zum siebten Mal statt, diesmal in Kooperation mit der JWS-Ausstellungs GmbH aus Mörslingen. Viel habe sich in dieser Zeit getan. Die neuen Medien haben den Handel verändert. Und trotzdem, sagt Hönl, sei er überzeugt davon, dass eine Gewerbeschau wie die Get immer noch zeitgemäß ist. „Wir Menschen sind offensichtlich nicht dazu geboren, dass wir nur im stillen Kämmerlein vor uns hinvegetieren. Nein, wir Menschen wollen uns sehen, wir wollen etwas anfassen, ausprobieren und testen Und dazu müssen wir raus aus unserer Bude.“ Eine Ausstellung wie die Get sei dafür die beste Gelegenheit. Das A und O sei es allerdings, dass das Angebot stimmt. Und das sei in Gundelfingen garantiert. Daneben habe man bei der siebten Auflage mit dem Gartenland Wohhüter auch ein neues und ansprechendes Gelände zu bieten. Hönl war sich deshalb sicher: „Die Besucher werden viele interessante Dingen finden und von diesem Ambiente und Flair begeistert sein.“

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Dem konnte Landrat Leo Schrell bei der von der Jugendkapelle musikalisch umrahmten Eröffnung, zu der auch die Bundestagsabgeordneten Gabriele Fograscher und Ulrich Lange gekommen waren, nur beipflichten. Die Verbindung von Gartenland und Leistungs- und Verkaufsschau unterstrich für ihn den besonderen Charakter Gundelfingens als Gärtnerstadt. „Eine bessere Werbemaßnahme lässt sich nicht denken“, erklärte der Landrat. „Die dreitägige Messe wird auch 2013 die Attraktivität der Stadt über die Landkreisgrenzen hinaus verdeutlichen.“ Denn seit ihrer Gründung habe diese Ausstellung bei jeder Auflage bewiesen, dass die kleineren Städte und Kommunen im Konkurrenzkampf mit den Metropolen nicht verzagen müssten. „Global zu denken bedeutet nicht, die regionalen Möglichkeiten zu vernachlässigen“, betonte Schrell und erklärte, dass durch die Get im gesamten Landkreis wichtige wirtschaftliche Impulse gesetzt würden. Impulse, die Conny Deisler bereits am Freitagvormittag an seinem Stand zu spüren bekam. „Ich habe schon zwei Adressen von möglichen Kunden, bei denen ich zu Hause vorbeikommen darf“, verrät der Matratzenexperte, der sich von der Kombination aus Get und Spezialmarkt auch an den beiden weiteren Ausstellungstagen einiges verspricht.

Ebenso wie Hausherr Anton Wohlhüter. Bis nach Mitternacht hatten er und sein Team am Donnerstag noch aufgebaut, damit pünktlich zur Eröffnung alles grünt, blüht und duftet. „Ich bin der festen Überzeugung, dass das Synergieeffekte für beide Seiten bringt“, sagte Wohlhüter. Eine Einschätzung, die Gundelfingens Zweiter Bürgermeister Viktor Merenda, der Franz Kukla als Schirmherr vertrat, teilte: „Das ist ein Glücksfall, dass die Get in einem so einmaligen Ambiente durchgeführt werden kann. Ich bin sicher diese neue Präsentation wird ein Erfolgsschlager werden.“

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