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Medlingen

06.12.2017

Böse Geister und der Traum von der Insel Rhodos

Cousine Klara Wunderlich und ihr Ehemann Hans-Dieter versuchen ihren schnapstrunkenen Anwalt wieder auf die Beine zu bringen. Er hoffte mit dem Alkohol sein Angst vor dem „Zauber auf dem Krugerhof“ zu vertreiben.
Bild: von Weitershausen

Das Theaterensemble Medlingen sorgt für Lacher im Parkett.

Bereits zur gut besuchten Nachmittagsvorstellung der Komödie in drei Akten „Der Zauber des Krugerhofs“ aus der Feder von Michaela May bewiesen die Darsteller des Theaters Medlingen auf der Bühne der Gemeindehalle nach kurzer Anwärmphase ihr großes komödiantisches Können.

Da blieb bei vielen der Szene kein Auge beim Publikum trocken und die Zuschauer belohnte den Spielwitz und Humor auf der Bühne mit häufigem Szenenbeifall. Ein Lob gebührt dafür einmal mehr Regisseur Rudolf Gansel, der auch in diesem Jahr die Rollen mit großartigen Fingerspitzengefühl besetzte. Die Darsteller dankten es ihm mit gekonntem Spiel, ohne ihre Charaktere zu überspielen. Hier spielte ein Ensemble, gut aufeinander abgestimmt mit prächtigem Spielverständnis. Kurz zum Inhalt. Justus Krug (Manfred Tausend), Bauer des Krugerhofs, ist es leid, jeden Tag hart zu arbeiten, um einigermaßen über die Runden zu kommen. Somit lässt er sich etwas einfallen, um der täglichen Arbeitsplage aus dem Weg zu gehen und auf seiner Trauminsel Rhodos seinen Lebensabend zu verbringen. Dazu täuscht er, unterstützt von seiner Haushälterin Frieda (Christl Brenner) und seinem langjährigen Freund Emil Pfeifer (Dominik Gansel), kurzerhand seinen Tod vor, was zur Auszahlung seiner Lebensversicherung führen sollte. Aber so reibungslos wie sich die Drei den Plan vorgestellt hatten, verläuft er nicht.

Beim Schreiben seines Testaments unterläuft Justus Krug ein kleiner, aber folgenschwerer Fehler. Ein Fehler, der seine ungeliebte Cousine Klara Wunderlich (Renate Wiedemann) auf den Plan ruft. Sie erscheint mit ihrem folgsamen Ehemann Gerhard Gerstmaier und dem Rechtsanwalt Wolfgang Storchenbein (Peter Mayer auf dem Hof, um sich das vermeintliche Erbe unter den Nagel zu reißen. Da sie rein rechtlich Erfolg zu haben scheint, müssen Justus, Frieda und Emil sich nun überlegen, wie sie Klara das Erbe aus dem Kopf schlagen können. Haushälterin Frieda verbreitet das Gerücht, dass ein Zauber auf dem Krugerhof liegt. Cousine Klara glaubt diese Geschichte jedoch nicht und beschäftigt sich stattdessen mit den Vorbereitungen zum Verkauf des Hofes.

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Nach mehreren mysteriösen Vorkommnissen engagiert sie aber die spirituelle Esoterikberaterin Maruscha, um die bösen Geister vom Hof zu vertreiben.

Nach einigen weiteren Verwirrungen findet Frieda in dem Anwalt Wolfgang ihren unbekannten Verehrer. Sie kann ihn für sich gewinnen und dieser hilft die unabwendbare „Auferstehung“ von Justus glaubhaft zu vertreten. „Geistreiche Einfälle“, gut in Szene gesetzt zeichneten die Aufführung aus. Verdienter Beifall vom Publikum.

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