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  3. Bombennacht: "Wir haben uns im Keller hingekniet und Rosenkränze gebetet"

15.10.2007

Bombennacht: "Wir haben uns im Keller hingekniet und Rosenkränze gebetet"

66 Jahre liegt sie zurück, die Lauinger Bombennacht. Doch die "Schreckensnacht" hat sich so tief in das Gedächtnis vieler Lauinger eingebrannt, "als ob es gestern gewesen wäre", sagt Elisabeth Axmann.

120 Hörer zieht das Thema am Freitagabend an und am Sonntag sind es noch einmal so viele Interessierte, die den Rathaus-Festsaal füllen. In der Nacht vom 12. auf 13. Oktober 1941 bricht das Unheil völlig unerwartet über die Herzogstadt herein. Gegen Mitternacht wird Fliegeralarm gegeben. Wenig später fallen etwa 1000 Brandbomben, 56 Sprengbomben und ein Dutzend Phosphorkanister. Sechs bis sieben Mal überfliegen die Bomber die Stadt. Dr. Kigele, der damals an der Ostfront im Einsatz und deshalb nicht Augenzeuge war, hat die Berichte des damaligen Stadtpolizei-Chefs Dominikus Braun und des Feuerwehrkommandanten Alois Moser ebenso ausgewertet wie den Tagebuch-Eintrag Ludwig Zenettis. Vier Menschen sterben nach den offiziellen Aufzeichnungen in der Bombennacht. Unter den Toten ist auch Bürgermeister Dr. Alfred Dolles, der beim Fliegerangriff einen Herzinfarkt erleidet.

Warum das Inferno ausgerechnet über Lauingen hereinbrach, war lange nicht geklärt. Einer der ersten größeren Angriffe englischer Bomber im Zweiten Weltkrieg habe Ingolstadt gegolten, meinte einst Luftwaffengeneral Emil Zenetti. Andere vermuteten, die Royal Airforce habe den Flughafen Leipheim im Visier gehabt. Engelbert Kigele berichtet von Nachforschungen des früheren Stadtarchivars Max Springer aus dem Jahr 1981, die Klarheit bringen. Am 12. Oktober 1941 haben 152 Bomber der britischen Luftwaffe England in Richtung Nürnberg verlassen, 72 von ihnen hätten aber "bei der Bestimmung des Ziels versagt", sieben kehrten nicht mehr zurück. Bei dem Bombardement, so Dr. Kigele, werden 45 Häuser total zerstört, weitere 47 Anwesen werden leicht oder schwerer beschädigt. 555 Feuerwehrmänner aus 17 Feuerwehren, die bis aus Augsburg und Ulm kommen, löschen das Flammen-Inferno. "Es erfolgte Einschlag auf Einschlag, so dass die Kellerwände zitterten", berichtet Ludwig Zenetti senior in seinem Tagebuch.

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