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Ehrungen

15.02.2014

Botschafter für Lauingen

In Lauingen wurden erfolgreiche Einzel- und Mannschaftsportler im Rathaus ausgezeichnet.
Bild: Sartor

Die Stadt zeichnete erfolgreiche Sportler aus

Lauingen 100 Kilometer mit dem Rad, immer bergauf, über 2000 Höhenmeter, und das in strömendem Regen. Wenn Angelika Holzapfel an den Vorarlberg Triathlon im vergangenen Jahr zurückdenkt, atmet sie noch einmal tief ein, so als müsse sie die lange Radstrecke, das Schwimmen und Laufen noch einmal meistern. „Das war wirklich anstrengend“, sagt sie. Holzapfel gehört zu den Athleten, die bei der Sportlerehrung im Lauinger Rathaus ausgezeichnet wurden. 14 Einzelsportler und vier Mannschaften wurden für ihre Leistungen in den vergangenen Jahren geehrt. „Wir wollen heute die ins Rampenlicht rücken, die hervorragende Leistungen gebracht haben“, sagte Bürgermeister Wolfgang Schenk. Der Sport sei in Lauingen sehr wichtig. Und es sei umso erfreulicher, dass sich aus dem Breitensport auch Spitzensport entwickelt habe. Rund 3000 Menschen seien in Lauingen in einem Sportverein aktiv. „Für eine Stadt mit rund 10000 Einwohnern ist das schon sehr beachtlich.“ Und dass es in Lauingen so viele extrem erfolgreiche Sportler gebe, sei bemerkenswert.

Das Team von Tanztreu etwa, das Europameister wurde, oder Elisaveta Sokolkova, die im Rudern in nur drei Jahren sieben erste Plätze erreicht hatte, darunter den Sieg bei der Juniorenweltmeisterschaft – und ganz nebenbei im Jahr 2013 noch die beste Abiturientin am Albertus-Gymnasium war.

Sportreferent Dietmar Bulling bezeichnete Lauingen als „eine Stadt des Sports“. Man habe hier fast alle Sportarten, so Bulling. Hinzu kämen die sportlichen Events wie etwa der Dreikönigslauf, bei dem in diesem Jahr über 300 Athleten dabei waren, der Triathlon sowie das Drachenbootrennen.

BLSV-Vorsitzender Alfons Srasser zitierte bei der Veranstaltung, bei der die Fanfare-Brass-Band spielte, Johann Gottfried Herder: „Wer nicht läuft, gelangt nie ans Ziel.“ Alle Ausgezeichneten seien nicht nur losgelaufen, sondern als Sieger ins Ziel gekommen, so Strasser. Sie seien Botschafter für die Stadt. Sport fördere die Begegnung von Jung und Alt. Sport helfe dabei, Vorurteile abzubauen und Minderheiten zu integrieren. „Sport ist kein Ort für Diskriminierungen.“ (sas)

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