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Aislingen

21.01.2021

Breitbandausbau: Aislinger surfen bald schneller im Internet

Keine besonders langen Strohhalme, sondern Glasfaserleitungen sind auf diesem Foto zu sehen. Die Gemeinde Aislingen hat vom Freistaat einen hohen Zuschuss für den Breitbandausbau erhalten.
Foto: Bernhard Weizenegger (Symbol)

Die Aschberggemeinde erhält einen Zuschuss für den Glasfaserausbau. Im Rathaus der Gemeinde freut man sich auf die Investition.

Große Freude am Aschberg: Aislingen erhält einen Förderzuschuss für den Breitbandausbau. Hoch erfreut präsentierten der Erste Bürgermeister Jürgen Kopriva, sein Stellvertreter Hubert Feistle und der Breitbandpate Günter Lauter den eingegangenen Bescheid der Regierung von Schwaben hinsichtlich der „Förderung des Ausbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen im Freistaat Bayern“, welcher dem Markt Aislingen eine Zuwendung aus Landesmitteln des Finanzministeriums in Höhe von 631.277 Euro beschert. Der Eigenanteil des Marktes Aislingen beträgt 157820 Euro, sodass die Breitbandversorgung des jetzigen Ausbauabschnitts insgesamt knapp 790.000 Euro kosten wird.

Aislingen investiert in schnelleres Internet

Dies sei der nächste Schritt im Ausbau des Hochgeschwindigkeitsnetzes. Nach diesem Ausbau wird kein Anschluss auf Aislinger Flur unter 30 Mbit/s sein, heißt es weiter in einer Pressemitteilung der Kommune. Diese Anschlüsse werden vor allem für die Siedlungen Wiesle, Hochstraße und die Siedlungsstraße in Baumgarten sowie für die Aussiedler mit Glasfaser direkt ins Haus ausgebaut.

Die Angabe „30 Mbit/s“ steht für die Geschwindigkeit einer Internet-Verbindung. Also wie viele Daten pro Sekunde verarbeitet werden. Der Breitbandausbau ermöglicht in Aislingen somit eine „Internet-Geschwindigkeit“ von 30 Megabit pro Sekunde. Für einen durchschnittlichen Internetnutzer ist das nach Angaben von einschlägigen Internetportalen „mehr als ausreichend“.

Breitbandausbau in Aislingen wird bezuschusst

Bürgermeister Jürgen Kopriva nehme den Eigenanteil bei dieser hohen Bezuschussung sehr gerne für die Bürger in Kauf: „Wir bedanken uns stellvertretend bei unserem regionalen Landtagsabgeordneten Johann Häusler recht herzlich beim Landtag des Freistaates Bayern für diese für unseren Ort zukunftsweisende Entscheidung.“ Hubert Feistle betont: „Wenn alle 119 möglichen Anschlüsse mit dem technisch anspruchsvollen Glasfasernetz angebunden sind, können wir uns mit Stolz als schnellste digitale Gemeinde im Landkreis Dillingen bezeichnen.“

Sie freuen sich über den Zuschuss des Freistaats (von links): Breitbandbeauftragter Günter Lauter, Jürgen Kopriva, Johann Häusler und Hubert Feistle.
Foto: Peter Grab

Auch Johann Häusler freue sich, dass Aislingen endlich an das Hochgeschwindigkeitsnetz angeschlossen werde. Laut Pressemitteilung wird, auf der Basis der M-net-Technologie, ein regionales mittelständisches Unternehmen mit dem Ausbau beauftragt: die Firma Miecom aus Binswangen unter der Leitung von Tobias Miesl. Mit diesem aktuell geförderten Glasfaserausbau gehe der Markt Aislingen nach den bisherigen Ausbaustufen erneut einen Schritt voran. Doch damit wolle sich Bürgermeister Kopriva nicht begnügen. Das nächste Ausschreibungsverfahren läuft bereits. Das Ziel der Gemeinde: Glasfaser für alle. (pm, pov)

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