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Bau

28.11.2019

Brückensanierung verschoben

Blindheim ist erleichtert, dass das Projekt nicht eilt

Mit hörbarer Erleichterung informierte Blindheims Bürgermeister Jürgen Frank, dass bei der Gemeinderatssitzung am Dienstag nach Auswertung von Messungen festgestellt wurde, dass eine Sofortsanierung der Eisenbahnbrücke Kellerberg nicht notwendig ist.

„Wir müssen mit den Sanierungsarbeiten an der Brücke in etwa ein bis zwei Jahren anfangen“, berichtet der Bürgermeister. Er bezifferte den dafür anstehenden Kostenanteil der Gemeinde mit 100000 bis 150000 Euro. Eine Sofortsanierung hätte das Gemeindebudget mehr als außerordentlich belastet, so Jürgen Frank, da zur Zeit die Sanierung der Donaubrücke durchgeführt werde.

„Ein weiteres Erörterungsthema mit einstimmiger Beschlussfassung der Ratsmitglieder war der Flächennutzungsplan“, teilte der Rathauschef weiter mit. Der Plan war zuletzt vor 30 Jahren verändert worden. Weil er nicht mehr der Realität entspreche, soll ein neuer erstellt werden. Darüber hinaus müsse der Plan auch digitalisiert werden, so der Bürgermeister. Das wird alles in allem einen Zeitraum von rund zwei Jahren in Anspruch nehmen.

Ebenfalls einstimmig beschloss das Ratsgremium laut Rathauschef Frank, auf den Straßen der abgeschlossenen Bau- und Gewerbegebiete der Gemeinde mit ihren Ortsteilen im nächsten Jahr die noch fehlenden Feinbeläge aufzubringen.

Zur Beschlussfassung sei darüber hinaus eine neue Abwassersatzung vom Ratsgremium erörtert und diskutiert worden. Das Ergebnis betrifft die Bürger jedoch nicht, da es sich bei der Neufassung um Formalien und neue Formulierungen handele.

Weiteres Thema bei der Blindheimer Ratssitzung war eine neue Gebührenkalkulation für die gemeindlichen Friedhöfe, teilte Jürgen Frank mit. Demnach hatte die überörtliche Rechnungsprüfung die Gemeinde bereits angemahnt, eine neue Friedhofsgebührensatzung zu erstellen. Das müsse alle vier Jahre passieren. Die Kalkulation dafür werde vom bayerischen kommunalen Prüfungsverband erstellt.

Für den Friedhof in Unterglauheim habe das Gremium in diesem Zusammenhang beschlossen, die Neukalkulation der Gebühren in zwei Schritten anzupassen, so Frank. Dies bedeute, ein Teil der neuen Gebührensatzung komme für die ersten vier Jahre zum tragen. Die Angleichung der Kalkulation werde dann zu Beginn der folgenden vier Jahre erfolgen. (HOW)

Die Diskussion ist geschlossen.

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