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Ratssitzung

09.05.2015

Bündelausschreibung und Stromtrasse lebhaft diskutiert

Ziertheim stimmt ILEK-Antrag zu

Strom kommt bekanntlich aus der Steckdose, doch von wem diese Art von Energie ab dem 1. Januar 2018 für die nächsten Jahre nach Ziertheim geliefert werden soll, dies wurde bei der Gemeinderatssitzung vom Ratsgremium ausgiebig erörtert.

Zur Diskussion stand dabei die Bündelausschreibung Strom 2015 des Bayerischen Gemeindetages, an der die Gemeinde bisher noch nicht teilgenommen hatte. Bisher hatte die Gemeinde Ziertheim diese Ausschreibung und die Entscheidung über die Stromlieferung eigenständig ausgeführt. Ziel der Bündelausschreibung ist nach den Worten von Bürgermeister Thomas Baumann, durch den Wettbewerb günstigere Strompreise zu erhalten. Darüber hinaus würden grundsätzlich Bündel auf Bezirksebene angestrebt.

Nach Diskussion mit der Abwägung des Für und Wider einer Bündelausschreibung beschloss das Ratsgremium einstimmig, sich der Bündelausschreibung des Bayerischen Gemeindetages unter Inanspruchnahme der Kubus Kommunalberatung und Service GmbH anzuschließen.

Im nächsten Tagesordnungspunkt behandelte der Gemeinderat die „Interkommunale Zusammenarbeit – Antragstellung einer ILEK beim Amt für ländliche Entwicklung“. Das Ratsgremium diskutierte im Vorfeld zur Beschlussfassung, welche jeweiligen Ziele und Handlungsfelder von den drei VG-Gemeinden Mödingen, Wittislingen und Ziertheim zu berücksichtigen sind, da das „Integriertes ländliche Entwicklungskonzept“ (ILEK) von diesen drei Gemeinden gemeinsam beantragt und durchgeführt werden soll. VG-Geschäftsstellenleiter Tobias Steinwinter empfahl dem Ratsgremium, erst einmal darüber abzustimmen, ob die Gemeinde Ziertheim diese Art von interkommunaler Zusammenarbeit überhaupt will, was von den Ratsmitgliedern umgehend einstimmig beschlossen wurde.

Das Ratsgremium war außerdem aufgefordert, eine Stellungnahme zur Stromtrasse „Süd-Ost“ abzugeben. Der Rat entschied den Ausführungen von Landrat Leo Schrell zu folgen. Des Weiteren formulierte das Gremium die Forderung nach einem Erdkabel mit ausschließlicher Durchleitung von Ökostrom. Eine Freileitungstrasse durch Gemeindegebiet lehnten die Ratsmitglieder mit der Begründung des Landschafts- und Naturschutzes sowie der Einschränkung der Entwicklungsmöglichkeit der Gemeinde mit einer Gegenstimme ab.

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