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Höchstädt

12.11.2019

Bürgerinitiative warnt vor den Folgen einer B16-Bahntrasse

Vertreter der Bürgerinitiative „B16 Bahntrasse – nein danke“ haben sich mit den Landtagsabgeordneten Häusler und Mehring getroffen
Bild: Stadt Höchstädt

Die Höchstädter Bürgerinitiative holt sich Unterstützung von den Landtagsabgeordneten Johann Häusler und Fabian Mehring. Warum die ruhenden Planungen wieder aufgenommen werden sollen.

Vertreter der Bürgerinitiative „B16 Bahntrasse – nein danke“ haben sich mit den FW-Landtagsabgeordneten Johann Häusler und Fabian Mehring getroffen. Die Realisierung der B16 neu im Norden Höchstädts werde immer wieder durch gezielte Störungen seit 1996 verzögert, teilt die Bürgerinitiative mit. Um dem entgegenzuwirken, habe man zusammen mit der SSV Höchstädt die beiden Abgeordneten Häusler und Mehring nach Höchstädt eingeladen.

Was hinter dem Projekt "Zukunft" steckt

Bei dem Ortstermin auf dem SSV-Sportgelände wurden die Parlamentarier über die Folgen einer möglichen Bahntrasse informiert. Die Abgeordneten hätten dabei erkannt, dass die Bahntrasse als B16 neu keine Umfahrung von Höchstädt sei, sondern nur eine weitere Ortsdurchfahrt. Das Projekt „Zukunft“ der SSV sei für Höchstädt sehr wertvoll und wichtig.

Auf die Folgen einer Bahntrasse beim Bau der neuen B16 machte die Bürgerinitiative die Landtagsabgeordneten Johann Häusler und Fabian Mehring aufmerksam. Auf dem Foto von links: Hermann Ludley, SSV-Vorsitzender Jakob Kehrle, BI-Vorsitzender Siegfried Behringer, Häusler, Bürgermeister Gerrit Maneth, Mehring und Fabian Weiss, Vorsitzender der Wirtschaftsvereinigung Höchstädt.
Bild: BI

„Bei einer Realisierung der Bahntrasse wären die ganzen Bemühungen für die Katz“, heißt es in der Pressemitteilung der Bürgerinitiative. Ein Sportbetrieb über der Bahnlinie wäre nicht mehr möglich. Die Stadt und deren Sportgelände würden durch die Bahntrasse mit einer Schallschutzmauer von bis zu sechs Metern Höhe zerschnitten.

Bürgerinitiative warnt vor den Folgen einer B16-Bahntrasse

Feinstaub, Abgase und Lärm wären untragbar

Der Feinstaub, die Abgase und der Lärm wären bei der angestrebten Geschwindigkeit von 100 Stundenkilometern für Bürger, Sportler, Schulen und Betriebe untragbar, argumentiert die BI. Der Verkehr auf der Lutzinger Straße könne bei dieser Variante nicht reduziert werden, da kein Anschluss an die B16 möglich wäre. Häusler und Mehring wollen sich laut Mitteilung der Bürgerinitiative daher bemühen, „dass die derzeit ruhenden Planungen für die B 16 neu Nord, nach der Festlegung des geänderten Wasserschutzgebiets, so schnell wie möglich wieder aufgenommen werden“. (pm)

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