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Höchstädt

12.09.2018

Bunte Knalleffekte im Höchstädter Geigerturm

Nach Begrüßung und Laudatio bei der Vernissage zur Ausstellung „Knalleffekte“ im Höchstädter Geigertrum von links: Rolf Falk, Gaby Wiedemann-Wilke, Claudia Kohout, Bürgermeister Gerrit Maneth, Angelika Haschler.
Bild: Horst von Weitershausen

Über 120 Besucher kommen zur Ausstellungseröffnung von Angelika Haschler und Gaby Wiedemann-Wilke. Da wird es eng.

„Knalleffekte“ so der Titel der Ausstellung von Angelika Haschler und Gaby Wiedemann- Wilke im Geigerturm vom Höchstädt. „Dabei handelt es sich um eine interessante, abwechslungsreiche Präsentation von Malerei und einzigartigen Schmuckstücken in wahrlich explosiven Farben!“, sagte Claudia Kohout vom Kulturforum der Stadt Höchstädt in ihrer Laudatio im Rahmen der Vernissage zur Ausstellungseröffnung am Freitagabend. Lag es am Wetter, am langen geflochtenen, bunten Zopf, der aus einem Fenster des Geigerturms hing und auf die Ausstellung neugierig machen sollte oder einfach nur an der Beliebtheit der beiden Künstlerinnen, dass zur Vernissage die Rekordanzahl von über 120 Kunstinteressierte gekommen waren.

Eine Künstlerin mit Herz, Verstand und viel Liebe zu ihren Mitmenschen

Da musste Höchstädts Bürgermeister Gerrit Maneth in seinem Grußwort zur Vernissage darum bitten, nach dem offiziellen Teil der Ausstellungseröffnung wegen der großen Anzahl der Gäste nur schubweise in den Geigerturm zu gehen, damit auch jeder die Exponate der Künstlerinnen in der dafür notwendigen Verweildauer betrachten könne. Nach dem Grußwort des Bürgermeisters stellte Claudia Kohout in ihrer Laudatio die beiden Künstlerinnen kurz vor. Angelika Haschler, nach den Worten der Laudatorin eine Frau mit Herz und Verstand und viel Liebe zu ihren Mitmenschen, lebt in Höchstädt und widmet sich seit rund zwölf Jahren der Malerei. Dabei habe sie sich als künstlerische Autodidaktin besonders ihre komplexen Mischtechniken gewidmet, die sie sich in dieser Zeit geradezu erarbeitet hat.

Die Stärke liegt im abstrakten Beriech der Malerei

Wie bereits in früheren Ausstellungen der Künstlerin sichtbar, habe Angelika Haschner ihre Stärke im abstrakten Bereich der Malerei gefunden, so die Laudatorin, wobei sie den Betrachter bisweilen mit explosiven Farben konfrontiere. Dabei seien die Arbeiten der Höchstädterin eine Einladung sich beim Betrachten ihrer Bilder einzulassen und einzutauchen in die Welt der Farben, dann gebe es noch eine Menge darin zu entdecken. Co-Ausstellerin Gaby Wiedemann-Wilke bezeichnete Claudia Kohuot als einen Paradiesvogel mit Vorlieben für bunte Farben und schrille Designs.

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Schmuck als Passion

Die Goldschmiedin und Schmuckdesignerin lebe mit ihrer Familie in Leinheim, Landkreis Günzburg und arbeite seit über 20 Jahren in ihrer eigenen Werkstatt. „Schmuck ist für sie eine Passion und aufwendige Handarbeit zugleich“, führte Claudia Kohout weiter aus. Dabei gestalte sie aus edelsten Materialien in feinster Verarbeitung kleine und große Schmuckstücke für den exclusive Geschmack.

Als Grundlage für ihre ausgewöhnlichen Schmückstücke dienten ihr, wie auch im Geiegerturm zu sehen, Perlen, Edelsteine, Gold und Silber. Neben dem Schmuck und der Malerei werden die Besucher der Ausstellung im Geigertrum mit Skulpturen aus Schwemmholz von Rolf Falk, dem Mann der Goldschmiedin, überrascht.

Sie verleihen als eine Art von Dekoration dem bunten Ausstellungsbild eine beruhigende Übersicht, allein geschaffen aus der Kreativität der Natur.

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