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Buttenwiesen
29.10.2019

Verwirrung um Einladung von Charlotte Knobloch nach Buttenwiesen

Foto: cul/dpa Bildfunk

Plus Diskussion in Buttenwiesen um eine Doppelveranstaltung zum Gedenktag der Reichspogromnacht. Ein Einladungsschreiben von JU und Gemeinde stößt auf Missfallen. Am Ende entschuldigt sich der Bürgermeister

Der angekündigte Besuch der ehemaligen Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, und des Antisemitismusbeauftragten der bayerischen Staatsregierung, Ludwig Spaenle gab in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates Anlass zu Diskussionen. Bürgermeister Hans Kaltner musste sich rechtfertigen. Einige Gemeinderäte bekundeten ihr Unverständnis darüber, dass die Junge Union Wertingen-Zusamtal zur gemeindlichen Veranstaltung einlädt, bei der Knobloch und Spaenle anwesend sein werden. Gemeint ist die Umbenennung des Schulplatzes vor der ehemaligen Synagoge in Buttenwiesen in Louis-Lamm-Platz, die am Sonntag, 10. November, um 18 Uhr im Rahmen eines kleinen Festaktes geschehen soll. „Warum lädt neben der Gemeinde die Junge Union ein,“ fragte Gernot Hartwig nach, „der gemeinsame Briefkopf passt nicht.“ Auch Manfred Hartl – „ich bin verwundert“ – und Helmut Kehl zeigten sich befremdet. Kehl: „Ich war sehr verwirrt, als ich die Einladung bekam.“

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