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Nominierung

03.10.2019

Christian Weber will Bürgermeister in Lutzingen werden

Christian Weber will Bürgermeister in Lutzingen werden. Der Vorstand des CSU-Ortsverbands Lutzingen hat den 39-jährigen Mitarbeiter des Dillinger Landratsamts für die Wahl am 15. März nominiert.
Bild: Weber

Der CSU-Ortsverband stellt die Weichen für die Kommunalwahl. Welche Ideen der 39-jährige Mitarbeiter des Landratsamts hat.

Einstimmig hat der Vorstand des CSU-Ortsverbandes Lutzingen Christian Weber als Bewerber für die Bürgermeisterwahl in der Gemeinde Lutzingen am 15. März 2020 nominiert. Die offizielle Aufstellung durch die Mitgliederversammlung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Er ist am Amt für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung zuständig

Durch seine langjährige berufliche Erfahrung und Kompetenz kenne Weber die kommunalen Herausforderungen, heißt es in der Pressemitteilung der Christsozialen. Zudem bringe er aufgrund seiner Persönlichkeit die besten Voraussetzungen für das Amt des Bürgermeisters mit. So absolvierte Weber im Landratsamt Dillingen zunächst eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten und hat sich zwischenzeitlich zum Projektleiter (BVS) weiterqualifiziert. Im Landratsamt verantwortet er derzeit den Bereich Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung.

Junge Menschen in der Gemeinde halten

Der 39-Jährige ist verheiratet, Vater zweier Kinder und hat neben Fußball, Radfahren und Musik als seine Hobbys vor allem auch die Politik als seine Leidenschaft entdeckt. Deshalb will sich Weber ab dem 1. Mai 2020 gerne als Bürgermeister seiner Heimatgemeinde engagieren und gemeinsam mit den Menschen in Lutzingen und Unterliezheim und mit dem Gemeinderat beide Ortsteile nachhaltig und zukunftsfähig weiterentwickeln. „Ich möchte mit viel Mut und meiner Kompetenz Verantwortung für unsere Gemeinde übernehmen. In einem konstruktiven Miteinander möchte ich die Bürgerinnen und Bürger hören und in Entwicklungsprozesse einbinden“, so Weber. Ein besonderes Anliegen sei es ihm, die Gemeinde für junge Menschen und Familien attraktiv zu gestalten. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund des demografischen Wandels müsse es Ziel sein, junge Menschen in der Gemeinde zu halten. Mit einer Beteiligung am Leader-Projekt „Jugend aktiv“ soll dazu ein erster Schritt getan werden.

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Bei Hausbesuchen mit den Menschen ins Gespräch kommen

Zudem will Weber im Rahmen seiner geplanten Hausbesuche mit der Bevölkerung ins Gespräch kommen, um zu erfahren, „wo der Schuh drückt“ und Ansprechpartner für alle Bürger und Vereine sein. „In ersten Gesprächen konnte ich beispielsweise erfahren, welche Auswirkungen die Schließung des Grünsammelplatzes für die Menschen hat. Deshalb möchte ich nach bedarfsgerechten Möglichkeiten und Lösungen für dieses Angebot suchen“, betont Weber. Des Weiteren hat sich der Kandidat laut Mitteilung zum Ziel gesetzt, Themen anzugehen, die in der Gemeinde immer wieder diskutiert werden und zudem zu den Zukunftsthemen unserer Gesellschaft zählen. Dabei will er dem weiteren Ausbau der Breitband- und Mobilfunkversorgung ein besonderes Augenmerk widmen, ein Megathema, mit dem sich Weber auch beruflich auseinandersetzt und somit Erfahrung einbringen kann. „Die beiden Orte Lutzingen und Unterliezheim verfügen über ein herausragendes ehrenamtliches Engagement und eine intakte Vereinsstruktur, die in besonderer Weise die Lebensqualität in der Gemeinde prägt“, betont Weber. Um diese weiter zu stärken, will er die Orts- und Dorfentwicklung zu einem Schwerpunkt seiner politischen Agenda machen. Dabei spiele der zunehmende Leerstand in den Ortskernen eine zentrale Rolle. Deshalb will er gemeinsam mit den Eigentümern ein Konzept zur Nutzung und Belebung entsprechender Immobilien entwickeln.

Touristisches Angebot soll besser vermarktet werden

„Mit den Premiumwanderwegen rund um Goldberg und Grenzweg sowie dem Radwegenetz, das durch unsere Gemeinde führt, den beiden Pfarrkirchen St. Michael und St. Leonhard sowie dem tollen gastronomischen Angebot im IBL, dem Klosterbräu und der Goldbergalm, verfügen wir über ein attraktives touristisches Angebot“, sagt Weber. Dieses biete noch viel Potenzial für die Vermarktung und damit die Wertschöpfung vor Ort.

Lesen Sie dazu auch: Bürgermeister Eugen Götz tritt nicht mehr an

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