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Bayern richtet in der Corona-Krise Hilfskrankenhäuser ein
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22.03.2020

Corona-Krise: Mit Offenheit gegen Angst

Blick auf ein leeres Krankenbett in einer Klinik. In einem Alten- und Pflegeheim in Wittislingen ist ein 86-jähriger Mann an einer Corona-Infektion gestorben. Er ist das erste Corona-Opfer im Landkreis Dillingen.
Bild: Jonas Güttler/dpa/Symbolbild

Dank der Offenheit eines Unternehmens wurde Unsicherheit im Landkreis vermieden.

Es ist tragisch und traurig: Auch im Landkreis Dillingen ist nun ein Mann an einer Corona-Infektion gestorben. So schlimm das ist, so gebührt doch der betroffenen Benevit-Gruppe Dank für die rasche Auskunft über den Vorfall. Noch vor dem Dillinger Landratsamt lag eine Erklärung des Unternehmens vor. Nur deswegen wissen wir, in welchem Altenheim der Mann gestorben ist, und wie die Einrichtung darauf reagiert.

Das Familienunternehmen hatte eigenen Aussagen zufolge schon am 11. März seine Altenheime abgeriegelt, noch vor der Allgemeinverfügung des Dillinger Landratsamtes. Alle, die ein Pflege- oder Altenheim leiten, wissen um die Gefahr für ihre Bewohner. Für die ist eine Grippe oder ein Norovirus genauso lebensbedrohlich wie das neue Coronavirus. Alle haben entsprechende Maßnahmen zum Schutz ihrer Bewohner und ihres Personals ergriffen (Wie unsere Altenheime Bewohner und Mitarbeiter schützen).

Für die älteren Menschen und ihre Angehörigen ist das nicht leicht. Doch ohne die Informationen über Wittislingen wäre die Unsicherheit aller Beteiligten noch größer gewesen. Das Rätselraten hätte einer Panik weichen können.

Corona-Krise: Mit Offenheit gegen Angst

Das darf nicht passieren. Umso wichtiger ist es, dass weiter offen kommuniziert wird, wie viele Menschen im Landkreis tatsächlich betroffen sind – ob vom Virus oder von einer Quarantäne.

Lesen Sie dazu auch den Bericht: Kreis Dillingen: Mann stirbt an Corona-Infektion

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