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Politik

27.03.2015

Das Imageproblem von Lauingen

Diskussion bei der Mitgliederversammlung der SPD

Auf der Mitgliederversammlung der SPD Lauingen wurde die Führung des Ortsvereines neu gewählt. Ortsvorsitzender Dietmar Bulling blickte in seinem Rechenschaftsbericht auf die Wahlkämpfe zurück und freute sich, dass die SPD bei all diesen Wahlen, bezogen auf Lauingen, Zuwächse verzeichnen konnte. Am erfolgreichsten seien die Kommunalwahlen 2014 gewesen: Die SPD wurde stärkste Fraktion im Lauinger Stadtrat und die SPD stellt auch den zweiten Bürgermeister. Die Neuwahlen leiteten die Alt-Stadträte Winfried Müller und Horst Bär. Dietmar Bulling wurde als Ortsvorsitzender wiedergewählt. Seine beiden Stellvertreter Martin Knecht und Walter Gruber wurden im Amt bestätigt; als weiterer Stellvertreter wurde Thomas Schmid neu gewählt. Schatzmeisterin Ute Vincon wurde im Amt bestätigt. Stadtrat Meinrad Ludwig übernimmt weiterhin das Amt des Schriftführers. Eugen Schmidt-Greese und Norbert Jennewein wurden für weitere zwei Jahre als Kassenrevisoren bestätigt. Als Beisitzer im Ortsvorstand wurden Fraktionsvorsitzender Markus Stuhler sowie Bärbel Glatzmaier, Winfried Müller, Horst Bär, Martin Koller und Michael Mayer gewählt. Des Weiteren bestimmte die Versammlung Delegierte für den Unterbezirksparteitag. Abschließend widersprach Ortsvorsitzender Dietmar Bulling dem immer wieder verbreiteten Slogan „Lauingen geht unter“: Angesichts einer neuen Berufsschule und den Investitionen von mehr als 100 Millionen Euro, die Investoren aus der Industrie und dem Baugewerbe in Lauingen tätigten, sei das Gegenteil der Fall. Trotz einer angespannten Haushaltslage durch zurückgehende Gewerbesteuern investiere die Stadt beispielsweise in drei Jahren vier Millionen Euro in Kindergärten und -krippen. Jährlich würde mit über 600000 Euro die Altstadtsanierung unterstützt, um die Bausubstanz zu erhalten. Fraktionsvorsitzender Markus Stuhler ging ebenfalls auf das Lauinger „Imageproblem“ ein: Angesichts einer regen Bautätigkeit im Lauinger Westen sei der Standort nicht so schlecht, wie er immer geredet werde. Vielmehr sei es so, dass sich die Stadt bereits jetzt um neue Baugebiete bemühen müsse. (pm)

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