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Das Misstrauen in Syrgenstein muss verschwinden

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Kommentar Von Andreas Schopf
10.07.2019

Der Gemeinderat hat eine Entscheidung getroffen. Und sie ist sinnvoll.

Die Entscheidung ist gefallen. Der Syrgensteiner Gemeinderat hat für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses gestimmt, in dem die drei Ortswehren aus Syrgenstein, Landshausen und Staufen vereint werden. Das Thema lässt in der Bachtalgemeinde die Emotionen überkochen. Trotz aller Diskussionen bleibt festzuhalten: Dieser Beschluss macht Sinn. Die drei Gerätehäuser in den Ortsteilen sind nicht mehr zeitgemäß. Sie alle einzeln zu sanieren oder neu zu bauen, sprengt jeden finanziellen Rahmen. Außerdem geht es darum, in Zeiten händeringender Suche nach Ehrenamtlichen die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr aufrechtzuerhalten.

Es geht um jahrelange Rivalitäten

In dieser Angelegenheit steckt mehr. Es geht um jahrzehntelange Rivalitäten zwischen den Ortsteilen, sowie um Ver- und Misstrauen. Wenn selbst eine schriftlich fixierte „Zusicherung“ des Gemeinderats für manchen offenbar keinen Wert mehr hat, ist dies bedenklich.

Beide Seiten müssen aufeinander zugehen

Beide Seiten müssen aufeinander zugehen. Die Feuerwehren sollten sich auf das Projekt einlassen und diesem eine Chance geben. Die Ehrenamtlichen bekommen eine neue, moderne Heimat und können diese aktiv mitgestalten. Die Gemeinde wiederum muss mit offenen Karten spielen, ihre Versprechen einhalten und die Sorgen der Feuerwehren ernst nehmen. Nur so können alle an einem Strang ziehen und das geplante Gerätehaus mit Leben füllen.

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Lesen Sie dazu den Artikel über die Gemeinderatssitzung:

Feuerwehr: Das gemeinsame Gerätehaus kommt

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