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Ehrenamt

22.02.2018

Das Netzwerk zwischen Schülern und Firmen

Die Führung des AK „SchuleWirtschaft“ Dillingen mit der Jubiläumsurkunde: (von links) Wilhelm Martin, Siegfried Haide, Günter Hirschmann, Thomas Schwarzbauer.
Bild: Sabine Guttner

Der Arbeitskreis „SchuleWirtschaft“ feierte sein 30-jähriges Bestehen

Zu einer kleinen Feierstunde hatte der Arbeitskreis (AK) „SchuleWirtschaft“ Dillingen aus Anlass seines 30-jährigen Bestehens in die Sparkasse eingeladen. Er unterstützt ehrenamtlich Schüler als Schnittstelle zu Firmen und Unternehmen. Elisabeth Kirsch, bayerische Landesgeschäftsführerin, dankte für den unermüdlichen Einsatz, den jungen Leuten beste Perspektiven für ein erfolgreiches Berufsleben zu schaffen. 1987 von Schulamtsdirektor Helmut Sauter und Dillingens Sparkassendirektor Joseph Silberhorn gegründet, ist der AK mittlerweile ein Markenkern im Landkreis zur Unterstützung von Schülern aller Schularten, den Übergang ins Berufsleben oder Studium erfolgreich zu gestalten. Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Thomas Schwarzbauer und Schulamtsdirektor Wilhelm Martin würdigten in einem Rückblick drei Jahrzehnte Engagement mit vielfältigen Aktivitäten, der Durchführung von Veranstaltungen, Kontakte zu namhaften Referenten wurden geknüpft, die in Dillingen viel beachtete Vorträge gehalten haben.

Als einen „Meilenstein“ in der so erfolgreich verlaufenen Geschichte des AK bezeichnete Martin die aktive Mitwirkung bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Informationsbörse „Fit for Job“ durch Geschäftsführer Günter Hirschmann. Dieser jährliche Infotag ist bei Schulen und Unternehmen zwischenzeitlich seit 14 Jahren fest etabliert und nicht mehr wegzudenken.

Aktuell wurde in Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer die viel beachtete Aktion Entdeckerbus „Sei ein Entdecker – erlebe das Handwerk“ ins Leben gerufen und erfreut sich einer steigenden Beliebtheit und Akzeptanz. Sie findet in diesem vom 7. bis 9. Mai statt. Die Auslobung und Prämiierung von eigenen Wettbewerben motivierte viele Mittelschüler und Realschüler zur Umsetzung von schulpraktischen Projekten.

Insbesondere die jährliche Planung und Organisation von Praktikumsplätzen für alle und Schüler der Mittelschulen in Industrie- und Handwerksbetrieben trägt zur bestmöglichen Vorbereitung einer Ausbildungs- und Berufswahl bei.

Die wachsende Bedeutung einer gut vernetzten Kommunikation und Kooperation zwischen den Schulen und den hiesigen Unternehmen betonen Landrat Leo Schrell und Sparkassenchef Schwarzbauer. Diese bilden die Grundlage für den Erfolg einer „dualen Ausbildung“, der unmittelbaren Verbindung von Studium und beruflicher Praxis (ein „echtes Erfolgsmodell, denn wir brauchen nicht nur Akademiker, sondern technisch und kaufmännisch versierte und leistungsfähige Fachkräfte“). Der AK beobachtet aufmerksam und fördert das Interesse und den Einstieg in eine berufliche Ausbildung in Handwerk und Industrie, denn der erlernte Beruf habe noch immer „goldenen Boden unter den Füßen“. Mittelständische Betriebe würden aktuell motivierte und strebsame Auszubildende mehr denn je wie „Stecknadeln im Heuhaufen“ suchen. Für den Arbeitskreis „SchuleWirtschaft“ Dillingen werden auch in den nächsten drei Jahrzehnten die Herausforderungen eher zunehmen, um jungen Schulabgängern den Weg in eine erfolgreiche berufliche Zukunft zu weisen. (pm)

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