Newsticker

Erstmals seit neun Tagen: Italien meldet weniger als 700 Corona-Tote innerhalb von 24 Stunden

Jubiläum

07.04.2015

Das „gelbe Buch“

Die gesamte Freitagsmarktfamilie feierte in Höchstädt das zehnte Jubiläum der Einrichtung.
Bild: Aumiller

Die Höchstädter Freitagsmarkt-Familie feierte Zehnjähriges

Der Frühling präsentierte sich von seiner sonnigsten Seite, als der Höchstädter Freitagsmarkt am 1. April 2005 feierlich eröffnet wurde. Hunderte Menschen strömten bei milden Temperaturen auf den Marktplatz.

Fast genau zehn Jahre später zeigte der April den Freitagsmarkt-Organisatoren zunächst die kalte Schulter: Regen, Wind und niedrige Temperaturen trübten den kleinen Empfang der Wirtschaftsvereinigung (WV) mit Stadträten, Bürgermeister und Weggefährten.

Trotzdem ließen es sich die Anwesenden nicht nehmen, das zehnjährige Bestehen des Marktes zu würdigen. Für heitere Momente sorgte unter anderem der Clown-Zauberer Bobby mit seinem kindlichen Humor. WV-Vorsitzender Tobias Langer lobte in der Begrüßung seine Vorstandskollegin Erika Langone, bei der seit Marktstart alle Fäden zusammenlaufen.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Der Wochenmarkt ging 2005 aus einem Konzept des Arbeitskreises „Wirtschaft und Handel“ hervor. Stefan Lenz, heute Bürgermeister und damals Leiter des Arbeitskreises, sagte am Donnerstag: „Es war ein großes Experiment. Niemand hat gewusst, ob es an den Start gehen würde. Doch das Konzept hat funktioniert und ist noch heute gut.“

Der Weg zum Marktplatz ist für viele Menschen aus Höchstädt und dem Umland inzwischen Tradition. Neben der Auswahl an regionalen Lebensmitteln schätzen die Kunden vor allem die sympathische Art der Händler.

Zum Dank für deren langjährige Treue überreichten Erika Langone, WV-Vorsitzender Tobias Langer und Bürgermeister Lenz ihren Fieranten das exklusive „Freitagsmarkt-Buch“. Das gelbe Buch umfasst Grußworte, Zeitungsberichte und Impressionen aus den vergangenen zehn Jahren.

Nach wenigen Worten machten sich die Verkäufer dann schnell wieder an die Arbeit. Denn selbst bei Regen, Wind und Kälte wollten die tapferen Höchstädter nicht auf ihren Freitagsmarkt verzichten. Als Lohn für ihren Mut gab’s zum Einkauf ein „Höchstädter Busserl“ obendrauf.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren