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Feuerwehr

20.03.2013

Das neue Gerätehaus kostet 2,8 Millionen Euro

Höchstädter Stadtrat stimmte Plan einstimmig zu. Spatenstich noch in diesem Jahr

Höchstädt Jetzt ist es offiziell: Die Höchstädter Feuerwehr bekommt ein neues Gerätehaus. Der Stadtrat hat bei seiner Sitzung am vergangenen Montag einstimmig dem Entwurf zugestimmt, nun werden die Planer beauftragt, und wenn alles glattläuft, könnte der Spatenstich schon im Oktober sein. Jahrelang wurde das Projekt auf die lange Bank geschoben, nun ist ein gutes Ende absehbar, wie Bürgermeisterin Hildegard Wanner betonte.

Nachdem ein passender Standort im Gewerbegebiet Oberglauheimer Straße im Dezember vergangenen Jahres gefunden wurde, stand am Montag der erste Entwurf zur Diskussion. Das neue Feuerwehrgerätehaus wird demnach in zwei Gebäude untergliedert. Im funktionellen Bereich befinden sich unter anderem ein Lager, ein Turm und eine Pflegeanlage für die Schläuche – auch für die Ortsteile –, eine Technikhalle, eine Werkstatt, ein Atemschutzraum und ein weiteres Lager.

190000 Euro mehr für siebten Stellplatz

Das neue Gerätehaus kostet 2,8 Millionen Euro

Nach kurzer Diskussion einigte sich der Stadtrat auch, dass dem Wunsch der Floriansjünger nachgekommen wird und sechs Stellplätze sowie ein Waschplatz im neuen Heim integriert werden. Auch wenn der siebte Stellplatz rund 190000 Euro mehr kostet. Im sozialen Bereich gibt es neben den Umkleideräumen und Sanitäranlagen auch einen Verwaltungsraum, eine Küche, einen Aufenthaltsraum sowie einen großen Schulungsraum und ein Zimmer für die Arbeiten des Kommandanten. Insgesamt kostet der Neubau im Gewerbegebiet rund 2,8 Millionen Euro, die Stadt Höchstädt kann lediglich mit einer Förderung in Höhe von 400000 Euro rechnen.

Trotzdem stand das ganze Gremium hinter dem Vorhaben. Bürgermeisterin Wanner sagte: „Ohne Frage: Das ist ein Riesenhammer. Aber die Feuerwehr braucht eine ordentliche und zukunftsfähige Lösung.“

Ganz knapp war dagegen die Entscheidung für den Beitritt der Stadt Höchstädt zum Geschäftsbereich Landschaftspflege des Vereins Donautal-Aktiv. Mit 11:8-Stimmen wurde diesem zugestimmt – aber mit Zweifeln. Johann Jall (Umland) sagte beispielsweise: „Ich sehe darin keine Notwendigkeit, das ist völlig überflüssig.“ Er und auch Kollege Simon Wetschenbacher befürchten, dass damit das Mitspracherecht verloren ginge. Wolfgang Konle sprach vehement dagegen: „Das wäre ein Armutszeugnis für Höchstädt, wenn wir da nicht mitmachen.“ (sb)

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