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16.09.2007

Der FCG vergisst nur den Siegtreffer zu markieren

Lediglich das i-Tüpfelchen in Form des Siegtreffers fehlte, ansonsten überzeugten die Bezirksoberliga-Fußballer des FC Gundelfingen beim TSV Schwabmünchen vollauf. Vor 200 Zuschauer holten sich die Grün-Weißen mit dem 1:1 (1:1) einen mehr als verdienten Auswärtspunkt.

Dabei waren die Gundelfinger bereits nach sieben Minuten in Rückstand geraten, als Christian Lang weit auf TSV-Spielertrainer Klaus Köbler spielte. FCG-Verteidiger Christoph Schnelle verschätzte sich und Köbler ließ sich diese Chance nicht entgehen - 1:0.

Doch die Grün-Weißen zeigten sich davon keinesfalls beeindruckt, ganz im Gegenteil. Mutig suchten sie den Weg nach vorne und hatten noch Pech, als Andreas Binder knapp über das Tor köpfte (9.) und Rainer Mayer nach Prießnitz-Flanke knapp am Ball vorbeischlitterte (14.). Nach 14 Minuten war es dann allerdings soweit. Wieder flankte Florian Prießnitz zu Rainer Mayer, der den Ball mit der Hacke weiterleitete - und der freistehende Oliver Aunkofer durfte sich die Ecke aussuchen.

"Es ist ein wirklich gutes, temporeiches Spiel", merkte der stellvertretende FCG-Abteilungsleiter Stephan Linder bereits zur Pause an, wobei die Gundelfinger dem Führungstreffer sehr nahe war. Rainer Mayer (29./38.) konnte allerdings Schwabmünchens Torhüter Markus Obermayer ebenso wenig überwinden wie Manuel Müller, der fast mit dem Pausenpfiff einfach mal abzog.

"Wir hatten uns halt nur in der Anfangsphase etwas finden müssen, danach aber 70 Minuten lang tollen Fußball gezeigt", lobte FCG-Coach Stefan Anderl, und ergänzte: "So langsam kommen wir schon dahin, wohin wir eigentlich wollen." Nur im Torabschluss haperte es noch, denn Michael Unger, Florian Prießnitz oder Andreas Binder brachten den Ball auch im zweiten Abschnitt einfach nicht im Schwabmünchner Tor an.

"Die Chance schlechthin", urteilte Anderl über die Szene in der 68. Minute. Oliver Aunkofer setzte sich am Flügel durch und passte zur Mitte, wo Andreas Binder und Thomas Kehrle freistehend warteten - und sich gegenseitig irritierten.

Von den Hausherren war in der zweiten Halbzeit wenig gesehen, für die "Aufreger" sorgte allein Klaus Köbler. Der Spielertrainer knallte den Ball in der 69. Minute ans FCG-Tor - und flog Sekunden vor dem Ende nach einem überharten Foul an Christoph Schnelle vom Platz.

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